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2013 kommt eine Kleopatra-Ausstellung in der Bundeskunsthalle
2013 kommt eine Kleopatra-Ausstellung in der Bundeskunsthalle

Gedanken bei der Korrektur

2013 kommt eine Kleopatra-Ausstellung in der Bundeskunsthalle
2013 kommt eine Kleopatra-Ausstellung in der Bundeskunsthalle

Heute saß ich im Café im Kunstmuseum Bonn und war am Korrigieren der Lektoratsfassung. Es ist erstaunlich, was beim Konvertieren eines Word-Dokumentes mit abgeschlossener Rechtschreibprüfung zum pdf alles passieren kann. Das Buch hat immerhin einen Umfang von 460 Seiten. Am Bildschirm sah alles ok aus, dann kam ein Ausdruck, den ich auch binden ließ.

Nach zwei, drei Seiten holte ich Textmarker hervor und fing an zu korrigieren. Komisch, was da passieren kann. Plötzlich fehlen Freizeichen zwischen Wörtern, was absolut keinen Sinn macht. Wie passiert sowas?

Der Betreiber des Copyshops hat nur müde abgewunken und sagte mit grabesschwerer Stimme: „Word!“ Ich könne mir nicht vorstellen, was es manchmal für Dramen gäbe, wenn Studenten der Universität Bonn bei ihm ihre Abschlußarbeiten drucken ließen und in letzter Minute abgeben würden.

Jetzt kann ich es mir vorstellen. Nach diversen Milchkaffees hatte ich zig Fehler behoben und war aber erst auf Seite 120 angekommen. Egal, es ist noch genug Zeit. Zwischendurch mal eine Pause eingelegt und in die Pixar-Ausstellung der Bundeskunsthalle gegangen. Lohnt sich wirklich, ich kann die Aufregung einiger Journalisten nicht verstehen, die ein Drama daraus zusammenschreiben, daß die Bundeskunsthalle die Arbeit eines Unternehmens zeigt.

Dabei fiel mir eine Ankündigung für 2013 in die Hände. Im kommenden Jahr werden die Fans von Liz Taylor auf ihre Kosten kommen, die Bundeskunsthalle zeigt eine Ausstellung über Kleopatra und ihre Wahrnehmung über die Jahrhunderte. Da kann der Film mit Liz Taylor natürlich nicht fehlen.

Über Hagen Ulrich

Seit 2012 schreibe ich Fantasyliteratur. Mir hat es das Genre Urban Fantasy angetan und mir gefällt die Idee, darüber nachzudenken, was denn wäre, gäbe es die mythischen und magischen Wesen unter uns. Darüber hinaus sehe ich Fantasy als literarisches Stilmittel, um gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Mein Thema ist Kirche und Religion, LGBT-Fragen ebenso wie der Umgang mit dem rechten Haß, der durch die Gesellschaft wabert. 2018 habe ich mit meinem Partner den Bundeslurch Verlag gegründet, der Fantasyliteratur veröffentlichen wird.

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