Monika ist die Großtante von Jan und Nina. Sie ist die gute Seele der Villa Meyer-Frankenforst und mütterliche Ansprechpartnerin für die jungen Leute. Die Ehefrau des früh pensionierten Lehrers Clemens ist eine begnadete und vor allem experimentierfreudige Köchin, was nicht immer auf Gegenliebe stößt. Seit ihrer Bekanntschaft mit Faris Lamine probiert sie oft und gern Rezepte aus dem Maghreb aus, insbesondere die Rezepte mit Couscous aus Marokko haben es ihr angetan. Außerdem züchtet sie zusammen mit Clemens Orchideen im Wintergarten der Villa Meyer-Frankenforst in Bad Godesberg, dabei hat sie ein Faible für die großblumigen Cattleya-Orchideen aus Südamerika.

Ein Couscous Rezeptbuch zu Weihnachten

Couscous mit Huhn, Aprikosen, Safran, Möhren und Rosinen zum Abschiedsessen

Couscous mit Huhn, Aprikosen, Safran, Möhren und Rosinen zum Abschiedsessen

Nina weiß das und bei einer gemeinsamen Shopping Tour mit den Buchari-Zwillingen Elias und Mounia kurz vor Weihnachten in Bonn besorgt sie für ihre Großtante und Adoptivmutter ein Buch mit Couscous Rezepten aus Marokko.

Monika verkuppelt die jungen Leute ganz gern, die ihr unter die Fuchtel kommen. In den 70ern war sie kein Kind von Traurigkeit und hat auch alles ausprobiert, was sich ihr anbot. Als Elias nach einem Absturz auf der HOMORIENTAL in dem Kölner Club Venue völlig verkatert und beschämt in seinem Bett liegt, hilft sie ihm mit Hausmitteln, den Kater zu überstehen. Sie tröstet ihn auch in seinem Liebeskummer und bestärkt ihn darin, Jans Aggressionen die Stirn zu bieten und ihm einmal dessen Grenzen aufzuzeigen.

Ein Tajjine, in dem in Marokko Couscous serviert wird.

Ein Tajjine, in dem in Marokko Couscous serviert wird.

Jan muß sich von ihr einiges anhören, sie kritisiert seinen Umgang mit Elias und Mounia und versucht ihn mal mehr, mal weniger hart von seinen Vorurteilen abzubringen. Monika weiß aber auch, wie stur und verbohrt Jan ist und geht daher eher behutsam, dafür aber beharrlich vor.

In Jagd der Vampire wird auf Monika und Jan geschossen. Beide überleben, werden mehr oder weniger schwer verletzt.

In Krieg der Vampire begrüßt Monika den Polizisten Jens Nicolay.

Der Charakter der Monika Meyer-Frankenforst

Ich stelle mir die Alt-68erin Monika Meyer-Frankenforst ziemlich grün angehaucht vor. Sie achtet auf eine gesunde Ernährung, sie weiß schließlich, was sie seinerzeit in jungen Jahren alles in sich reingeschüttet hat. Der Couscous Fan Monika glaubt an Multikulti, insofern hat sie nach anfänglicher Überraschung mit der Vampirfamilie Buchari kein Problem und sieht in erster Linie zwei junge Leute. Sie weiß aber auch ihren Ehemann und Adoptivsohn Jan mittels eines gefüllten Magens zu manipulieren. Außerdem setzt sie Clemens die Pistole auf die Brust, als sie mitansehen muß, daß er sich in seinem Job als Lehrer an einer staatlichen Schule kaputt macht und krank wird. Sie droht ihm unterschwellig mit Scheidung und zwingt ihn, über seine unhaltbare Situation nachzudenken.

Leseprobe aus dem Roman Hochzeit der Vampire

Eine Frauenschuh-Orchidee, eine der Schwächen von Monika Meyer-Frankenforst

Eine Frauenschuh-Orchidee, eine der Schwächen von Monika Meyer-Frankenforst

Es ging auf 19 Uhr zu und langsam wurde es draußen dunkel. Monika stand in der Küche und bereitete das Abendessen vor. Sie liebte es, ihre Familie zu versorgen und fand es empörend, dass man Menschen – wie sie es nannte – mit Fertiggerichten und Junk Food quälte. Industriell erzeugte Lebensmittel waren nach ihrer Meinung die Grundursache für viele Krankheiten des Menschen, Verfettung der Kinder und sollten verboten werden. Es war insofern nur konsequent, dass sie Discounter gar nicht erst betrat und so gut es ging, ausschließlich bio und regional einkaufte. Auch wenn es nicht immer alles zu jeder Jahreszeit gab, versuchte sie, ihrer Familie eine einigermaßen ausgewogene Ernährung zukommen zu lassen. Mit ihren 72 Jahren schmiss sie immer noch den ganzen Haushalt, auch wenn Clemens darauf bestanden hatte, zur Reinigung des großen Hauses und Pflege des Gartens eine Fachfirma hinzu zuziehen. Sie hatte zugeben müssen, dass es ihr nicht mehr so leicht fiel, alles selber zu erledigen und fand es nach einiger Zeit auch ganz schön, Zeit für anderes zu haben. Ihre Adoptivkinder Jan und Nina waren ihr lieb und teuer, aber sie sah es nicht wirklich ein, den beiden ständig etwas hinter herzuräumen. Nina konnte einen mit der ständigen Suche nach Portemonnaie, Handy und Autoschlüssel wahnsinnig machen und auch Jan brachte es fertig, ständig etwas zu verlegen.

Im Winter war gelegentlich der Winterdienst vor dem Haus eine Herausforderung und auch das hatten die beiden alten Leute einem Hausmeisterdienst übertragen, ebenso wie das Wegräumen des Herbstlaubes. Seitdem Clemens und Jan zusammen Bienen hielten, ließen die beiden den Garten der Villa bewußt etwas verwildern. Der ehemalige Rasen war zu einer Wiese mutiert, die im Frühjahr von einem Meer aus Krokussen, Schneeglöckchen, Tulpen, Löwenzahn bis hin zu Wiesenschaumkraut und verwilderten Stauden bedeckt wurde. Im Frühsommer wurde das erste Mal gemäht, im Herbst dann ein weiteres Mal und das war es dann auch. Das Mähen war Jans Aufgabe, er hatte einen Wiesenmäher besorgt, der das hohe Gras bewältigte.

Gedüngt wurde nicht, nur die an der Südfassade des Hauses rankende Kletterrose erhielt ab und an eine Liebesgabe von Monika und überzog das Haus zweimal im Jahr mit einer Fülle weißer Blüten. Den Wintergarten teilte sie sich mit ihrem Mann, die Orchideen waren ein Hobby, das sie pflegten. Sie hatten sich auf großblumige Cattleya-Sorten spezialisiert und besuchten Ausstellungen und die Sammlungen anderer Züchter.

Die Fußbodenheizung im Wintergarten hielt den Raum warm und die Wärme konnte durch das UV-durchlässige Isolierglas nicht zu schnell entweichen. Von Dezember bis Ende Februar umhüllte eine Schutzfolie den Wintergarten und sorgte dafür, dass nicht zu viel Wärme nach draußen entwich. Als Monika nach dem ersten harten Winter die Heizkostenabrechnung sah, hatte sie sich doch hingesetzt und überlegt, wie das reduziert werden konnte. Die denkmalgeschützte alte Fabrikantenvilla war nur schwer umzubauen, aber Stück für Stück und nach endlosen Auseinandersetzungen mit der Denkmalschutzbehörde hatten sie es doch durchsetzen können, die alten Fenster durch moderne Isolierfenster ersetzen zu können. Bei der Sanierung des Daches wurde eine Isolierung eingefügt und die Heizung war ebenfalls erneuert worden. Es war schwer gewesen, einen Ziegelhersteller zu finden, der die originalen Ziegel brennen konnte, aber nach langem Suchen hatten sie doch einen Lieferanten gefunden.

Es gab immer etwas zu tun, instand zu halten oder zu erneuern. Monika fragte sich schon, wie lange Clemens und sie das große Anwesen noch halten konnten. Es war nicht so sehr eine Frage des Geldes, beide hatten genug aus dem Erbe der alten Fabrikantenfamilie Meyer-Frankenforst, die im 19. Jahrhundert ihr Geld in der damals florierenden rheinischen Baumwollindustrie gemacht hatten. Nach dem Verkauf des Unternehmens hatte Clemens Großvater das Geld klug angelegt und die Anlagen warfen genug ab, um das alte Gemäuer zu unterhalten.

Als Monika und Clemens die Geschwister Jan und Nina adoptiert hatten, freuten sie sich trotz der entsetzlichen Umstände des Todes der Eltern, dass somit wieder junges Leben einzog in die alte Villa. Nach der Frühpensionierung von Clemens als Lehrer hatten sie die oberste Etage immer wieder an junge Studenten und Studentinnen vermietet und auch später den Kontakt zu den heranwachsenden jungen Leuten gehalten. So hatten sie sich einen großen Bekannten- und Freundeskreis herangezogen und gepflegt. Man schrieb sich gegenseitig, stattete einander zu passenden Gelegenheiten Besuche ab und hielt so Kontakt.

Irgendwann war auch ihre Urlaubsbekanntschaft Faris Lamine zu diesem Kreis gestoßen. Faris, den seine Schüler mit liebevollem Respekt Lamine-Bey nannten, hatte sie mit seiner Musik begeistert, als sie vor Jahren Nordafrika bereisten. Faris wurde für sie zu einer Brücke in eine andere Welt und sie stellten fest, dass man die Welt auch aus einem anderen Blickwinkel sehen konnte. Insofern stellte der Kulturwissenschaftler aus dem Maghreb für sie eine besondere Bereicherung ihres Kreises dar.

Monika mußte deshalb eigentlich nicht lange nachdenken, als Faris sie und Clemens bat, zwei seiner Schützlinge aufzunehmen und sorgte sich lediglich um Jan. Anders als seine Schwester hatte Jan niemals vergessen können, dass seine Eltern durch einen islamistisch motivierten Anschlag ums Leben gekommen waren, und sah in jedem Menschen arabisch-islamischer Herkunft jemanden, der potenziell mit einem Bombengürtel herumlief. Wie würde er damit zurechtkommen, Besucher aus dem Maghreb unter dem gemeinsamen Dach zu haben?

Die alte Dame seufzte und schlug leicht auf einen Gong, der eine Klangwelle durch das Haus schickte, Signal für die Familie, dass das Essen fertig war. Sie hatte das rheinische Rezept genommen, das ihr Jan mit der Leber aus der Metzgerei Merzbach mitgebracht hatte. Leber auf rheinische Art und sie dachte leicht spöttisch daran, dass sie ihre beiden Männer noch stets mit rheinischer Küche hatte beeinflussen können. Jan und Clemens liebten beide die rheinische Küche ganz besonders. Männer sind eben doch primitive Geschöpfe, füll ihnen den Magen und schon sind sie zufrieden, sinnierte sie leicht boshaft.

Aus langer Erfahrung wußte sie, dass es leichter fiel, wichtige Entscheidungen nach dem Essen bei einer – wie sie es nannte – guten Tasse Bohnenkaffee zu fällen. Für Jans Kater hatte sie die Leber nur leicht angebraten, auch der Kater würde die Leber zu schätzen wissen und war aus Jans Wohnbereich kommend einfach dem Duft gefolgt. Der Kater saß auf einem Sessel etwas abseits des Esstisches und würde noch vorher ein Schälchen mit der Leber bekommen. Monika wollte es nicht riskieren, dass der Kater sich am Tisch lang machte und rein zufällig mit der Pfote Leber vom Tisch angelte. Er konnte das mit einem Unschuld signalisierenden Blick tun, dem man ansah, dass der Kater es sich so gar nicht zu erklären wußte, wie denn das nun wieder hatte passieren können.

Als Nina verschwunden war, blickten die beiden Meyer-Frankenforsts Mounia erschreckt an.

„Elias hat jemanden gebissen?“

„Nicht richtig, er hat nur einen kurzen Moment die Kontrolle verloren, als er mit dem Typen zugange war. Elias war so besoffen, er hat das selber gar nicht richtig gemerkt. Und der Typ hatte wohl ein paar Drogen intus, die Elias den Geschmack verdorben haben. Da ist nichts weiter passiert, ich glaube, Elias weiß jetzt, dass er von zu viel Alk die Finger lassen sollte.“ Sie seufzte abgrundtief. „Aber ich glaube nicht, dass er von Jan die Finger lassen kann. Es ist so, wenn wir Buchari-Vampire uns verlieben, dann kommt es gelegentlich dazu, dass der eine den anderen beißt und dabei Blut zu sich nimmt, es ist ein Austausch zwischen beiden in einem sehr intimen Moment. Hab ich mir sagen lassen.“ Mounia war etwas verlegen. „Und Elias hat wohl einen Moment geglaubt, Jan vor sich zu haben.“

„Ich werd mal mit ihm reden.“ Monika stand auf und ging zu dem verkaterten jungen Vampir. Er lag auf seinem Bett und hatte die Vorhänge zugezogen. Das Licht war ihm zu grell.

„Elias, kann ich reinkommen?“

Ein Brummen war die Antwort, die alte Dame interpretierte das als Zustimmung.

„Junge, was machst du denn für Sachen?“

„Weiß nicht“, kam es leise vom Bett.

„Hast wohl einen Filmriß?“

„Nicht mehr, mir ist wieder alles eingefallen. Allah, was ist mir schlecht. Mir dreht sich alles.“

Monika drehte um und eilte in die Küche, um einen Eimer zu holen. Gerade rechtzeitig, als sie zurück in Elias Zimmer war, begann der Junge zu würgen und er schaffte es so gerade eben, den Kopf über den Eimer zu halten. Die alte Dame grinste mitleidig, sie erinnerte sich an ihre eigene Sturm-und-Drang-Zeit. Sie hielt ihm den Kopf und irgendwann war Elias Magen leer.

„War wohl ein bisschen sehr heftig gestern?“

Elias nickte beschämt. „Ich weiß nicht, wie mir das passieren konnte. Ich war noch nie betrunken. Und dann diese Typen. Ich habe sogar einen gebissen. Monika, es tut mir so leid, ich habe mich furchtbar benommen.“ Als ihm die Erinnerung kam, schluckte er und ihm kamen die Tränen.

„Ist schon gut, wir benehmen uns alle mal daneben und tun dann Dinge, die man normalerweise nicht tun würde.“

Der junge Vampir nickte seufzend.

„Das mit Jan setzt dir ganz schön zu, nicht wahr? Du magst ihn und hast dich in ihn verliebt, nicht wahr?“

Jetzt zog sich Elias die Decke über den Kopf, es wurde ihm peinlich. Sie zog die Decke wieder zurück und sah ihn gutmütig und mitfühlend an. „Elias, das ist doch nichts, wofür du dich schämen mußt. Ich bin fünfzig Jahre älter als du, aber ich bin nicht von gestern.“ Sie lachte leise.

„Monika, ihr habt uns aufgenommen, obwohl meine Schwester und ich Vampire sind und ich mache nur Probleme. Das ist …“, hilflos suchte er nach Worten.

„Elias, Vampir hin, Vampir her, du bist ein junger Mann und dabei, erwachsen zu werden. Da macht man Dummheiten, entdeckt seine Gefühle und jetzt hast du dich verliebt. In unseren großen Blonden, der nicht ganz einfach ist.“

Er nickte zögernd.

„Wär schön gewesen, wenn er gestern mitgekommen wäre, nicht wahr? Elias, ich glaube, er wäre ganz gern dabei gewesen.“

„Er haßt mich doch und du sagst, er wär gern mitgekommen?“ Der Dunkelhaarige schüttelte zweifelnd den Kopf.

„Junge, er haßt dich nicht. Ganz bestimmt nicht. Nein, das glaube ich nicht. Er ist verwirrt, was dich betrifft und er beobachtet dich. Sehr aufmerksam, obwohl er versucht, das zu verbergen.“

Elias war überrascht. „Er beobachtet mich?“

„Ja und er sieht dir hinterher, wenn er glaubt, dass niemand darauf achtet. Und eins noch. Weißt du, das Haus ist sehr hellhörig und ich glaube letzte Nacht gehört zu haben, dass es in deinem Zimmer gerumpelt hat. Kann es sein, dass du aus dem Bett gefallen bist?“

Der junge Vampir überlegte zögernd. „Kann sein, da war was. Kann mich nicht so ganz erinnern.“

Die alte Dame nickte. „Ich bin ziemlich sicher. Dein Zimmer ist genau über unserem Schlafzimmer und ich wurde wach, als ihr nach Hause kamt. Deswegen konnte ich auch hören, dass Jan aufgestanden ist, nachgesehen hat und bei dir war. Ich war nicht dabei, aber für mich hörte es sich so an, dass er dich wieder ins Bett gebracht hat. Und er blieb eine Zeit lang. Er hat an deinem Bett gesessen.“

Elias versuchte, sich an die Nacht zu erinnern und kurz hatte er Jans Gesicht im Halbdunkel vor sich, meinte den Geruch seines Eau de Toilettes wahrzunehmen und sich an eine Umarmung zu erinnern. Er riß die Augen auf und sah Monika an, die ihn anlächelte.

„Du erinnerst dich also. Das hätte er doch nicht getan, wenn er dich hassen würde, nicht wahr? Und hat er irgendeine gehässige Bemerkung von sich gegeben am Morgen, als offensichtlich wurde, wie du in dem Club abgestürzt bist?“

Elias schüttelte den Kopf und Monika fuhr fort. „Gib ihm Zeit und bleib dran, mein Junge. Zeig ihm ruhig, dass du ihn sehr magst. Und weißt du, übermorgen ist Weihnachten. An deiner Stelle würde ich ihm etwas schenken, etwas Persönliches vielleicht, das ihm zeigt, was du für ihn empfindest.“

Sie stand auf. „Und ich würde vorschlagen, dass du deinen Kater ausschläfst. Ich bringe dir gleich ein paar wirksame Gegenmittel. Ausprobiert von Clemens und mir bei vielen Gelegenheiten in den 70ern. Und da war nicht nur Alkohol im Spiel.“

Die alte Dame verließ das Zimmer und Elias fühlte sich etwas besser, als er über das Gespräch nachdachte.

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