Der Vampir Cosmin Radulescu ist ein Nachfahre von Radu cel Frumos, eines Halbbruders von Vlad Tepes. Er ist nicht ganz so blutrünstig wie sein Cousin Ioan und wird von diesem an der kurzen Leine gehalten. Cosmin ist schwul, was aber nicht sein darf. Er bewahrt wertvolle und machtvolle Artefakte der Familie auf, die seinem Cousin Ioan nicht in die Hände fallen sollen. Der Vampir wünscht sich nichts sehnlicher als endlich soetwas wie eine Familie zu haben und ist seines brutalen Cousins überdrüssig, der ihn mithilfe abhängiger Kreaturen bewachen läßt. Manchmal schafft Cosmin es, seinen Aufpassern zu entkommen. Bei einer Dark Romance Party trifft der junge Student Sebastian Harrach den Vampir an, als der gerade gleichzeitig eine Nummer mit einem Typen schiebt und diesen Bottom beißt.

Böses Blut der Vampire von Hagen Ulrich - Gay Urban Fantasy aus dem Himmelstürmer Verlag im Webshop der früheren Imkerei Honighäuschen

Böses Blut der Vampire

Böses Blut der Vampire

In der Fortsetzung des Romans Hochzeit der Vampire geht der Vampir Cosmin Radulescu in Bonn eine WG mit den beiden Studenten ein, die ihn akzeptieren, nachdem ein paar Irritationen ausgeräumt wurden. Cosmin wurde 1490 geboren, beherrscht die üblichen Vampirtechniken des Gedankenlesens und -beeinflussens, kann als Nebel unter Türschwellen hindurch. Letzteres ist sehr hilfreich, denn Sebastian Harrach ist manchmal etwas zickig und zieht sich dann schon mal schmollend in sein Zimmer zurück.

Anders als die Buchari-Vampire kommt der Radulescu-Vampir mit Tierblut nicht klar, er hat es mal mit Rinderblut versucht und bekam Magenkrämpfe. Als er bei einem Jagdausflug in Königswinter ausgerechnet die mit Wein vollgetankte Polizei-Frauenbeauftragte Dr. Irmintraut-Huberta Blitze-Wölklein anzapft, fliegt er auf, denn deren Kollege Kommissar Lux wird mißtrauisch, als er schlecht verheilte Bißmale am Hals der wackeren Gender-Terroristin bemerkt.

Stadthaus in Bonn an der Sterntorbrücke

Cosmin hat seit den Zeiten des Kurfürsten Clemens August ein Haus an der ehemaligen Sterntorbrücke, das er gekauft hat, als er dem Kurfürst-Erzbischof einen Brief von Papst Benedikt XIV. überbrachte, in dem dieser die Existenz von Vampiren verneint. Der Vampir hat ein Faible für Barockarchitektur, kennt sich mit den Gräbern der Päpste im Vatikan aus und sammelt religiösen Kitsch wie z.B. alte Papstbilder, denn er findet den Gedanken, einen Papst neben dem anderen aufzuhängen, sehr charmant. Außerdem kocht er gern, denn menschliches Essen kann er durchaus genießen, wenn auch nicht körperlich verwerten. Er hält Sebastians Sandkastenfreund Malte gern Vorträge über ungesundes Essen, da so mancher Vampir seine negativen Erfahrungen mit schlechten Blutfettwerten gemacht hat.

Böses Blut der Vampire erschien als Taschenbuch und als illustriertes Hardcover im – Himmelstürmer Verlag.

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