Von 1978 bis 2016 hatte ich mehr oder weniger intensiv mit Bienen zu tun. Zuerst als 12-jähriger Junge, der dem Hamburger Rentner Heinrich Graubner – er möge in Frieden ruhen – auf den Wecker ging, bis er mir alles erklärte, was mit Bienen zu tun hatte. Heinrich Graubner weckte in mir die Liebe zu den Bienen, die bis heute anhält. Bienen sind toll, spannend und bieten jedes Jahr aufs Neue Überrraschungen. Meine Meinung dazu wird sich nicht ändern. Ohne Bienen und Imkerei geht es nicht.

Ab 1982 hatte ich dann im elterlichen Garten eigene Bienenvölker während der Schulzeit. Und später als Bioland-Imker, der in die Berufsimkerei mit einer größeren Völkerzahl hineinkam. In Bonn auf einem ehemaligen Militärgelände von 2000 bis 2016/17, wo es dann zu Ende ging, nachdem eine Serie von Einbrüchen mit Hakenkreuzschmierereien mir die Lust und die Energie nahm, weiter als Imker tätig zu sein. Das jedoch ist eine andere Geschichte.

Geschichten von Bienen und Blumen

Klaus Maresch mit Bienen auf dem Blauen Sofa auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle

Klaus Maresch mit Bienen auf dem Blauen Sofa auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle

Schon seit 2011 bin ich als Autor tätig, schreibe Fantasyromane für das Bundesamt für magische Wesen und dachte mir, dass meine Erfahrung im Umgang mit „acuelaten Hymenopteren“ – toller Begriff, nicht wahr? – gemeint sind Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen und natürlich im Umgang mit Ämtern, Behörden und den lieben Nachbarn sowie Kunden doch auch die eine oder andere Geschichte in Bildern ergeben haben.

Nun bin ich kein begnadeter Fotograf und habe auch nicht vor, das zu werden. Aber Bilder erzählen eben auch aus sich heraus eine Geschichte. Über manche kann man lachen, manche hinterläßt vielleicht ein Staunen und manche ein Kopfschütteln.

Niemand rettet den Tiger, in dem sich jeder einen Tiger in den Vorgarten stellt

Es ist dies hier kein Projekt, wie man Imker wird, Bienen hält und somit nicht der zigste Ratgeber „Wie rette ich die Welt und stelle mir eine Bienenkiste auf den Balkon?“ Es gibt viel zu viele kleine Hobbyimker, die in den Bienenvölkern herummatschen und sich für die Retter der Welt halten. Jeder Depp stellt sich ein Bienenvolk in den Garten, ist dann Imker – anstatt beim Imker um die Ecke einen fairen Preis für dessen Produkt zu bezahlen und dem Imker so auch zu ermöglichen, einen gut strukturierten Betrieb mit gesunden Bienen zu führen. Die Probleme der Bienen und das sog. Bienensterben sind nur ein Symptom, das etwas grundsätzlich falsch läuft. Der Lebensraum der Bienen wird auf die Stadt beschränkt, denn außerhalb ist entweder vergiftete Agrarwüste mit Monokulturen. Oder ein Naturschutzgebiet oder gar Nationalpark, wo keine Bienen gehalten werden dürfen.

Es sind kleine Geschichten rund um meine Jahre mit Bienen. Nicht mehr und nicht weniger. Auch heute noch werde ich gerufen, wenn irgendwo Probleme mit Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen auftauchen. Gartenbesitzer wollen wissen, welche Blumen man pflanzen könnte, um blütenbesuchenden Insekten etwas Gutes zu tun; im Kindergarten tauchen Hornissen auf und am Gartenteich sitzen an heißen Tagen Feldwespen und bunkern Wasser, um ihre Nester zu kühlen.

 

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