Retter ziehen ein Netz hoch, nachdem sie einen in der Seine gestrandeten Beluga-Wal gerettet haben, um ihn in einen Lastwagen zu bringen, um ihn am 10. August 2022 in Richtung Ouistreham (Calvados) in Notre Dame de la-Garenne, Nordfrankreich, zu fahren. Französische Marine Experten starteten am 9. August eine ehrgeizige Operation, um einen kranken Beluga-Wal zu retten, der die Seine hinaufschwamm, um ihn ins Meer zurückzubringen. Der vier Meter lange Wal, eine geschützte Art, die normalerweise in kalten arktischen Gewässern vorkommt, wurde vor einer Woche auf dem Weg nach Paris gesichtet und befindet sich jetzt etwa 130 Kilometer landeinwärts. (Foto: JEAN-FRANCOIS MONIER / AFP)

Etwa 15 Meter großer Wal auf Insel in Bretagne gestrandet

Rennes (AFP) – Ein Wal ist auf der westfranzösischen Insel Sein in der Bretagne gestrandet. Der am Freitag von einem Bürger entdeckte Wal sei zwischen 15 und 20 Meter lang, teilte die regionale Präfektur der Nachrichtenagentur AFP mit. Nach ihren Angaben wurde die Feuerwehr zu dem Meeressäuger entsandt.

Vermutlich ein Finnwal

Die Gründe, warum der Wal strandete, waren zunächst unklar. Die Präfektur veröffentlichte ein Foto des Tiers im Onlinedienst Twitter. Laut einem von AFP kontaktierten Spezialisten könnte es sich um einen Finnwal handeln.

Wale dieser Größe stranden relativ selten an den französischen Küsten. Im November 2021 war ein 19 Meter langer und etwa 15 Tonnen schwerer Finnwal im Hafen von Calais gestrandet, nachdem er sich verletzt hatte. Anfang August verirrte sich ein rund 800 Kilo schwerer Belugawal in die Seine nördlich von Paris. Trotz einer dramatischen Rettungsaktion musste das Tier eingeschläfert werden.

kas/dja/fs

© Agence France-Presse

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