Blütenpflanzen und Honigbienen – Indikatoren des Klimawandels

Blütenpflanzen und Honigbienen – Indikatoren des Klimawandels

7,80 

  • Softcover : 160 Seiten
  • Verlag: Frieling & Huffmann
  • Autor: Wolfgang Voigt
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.05.2011
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-8280-2936-1
  • ISBN-13: 978-3-8280-2936-1
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 14,8 cm

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Artikelnummer: 9783828029361 Kategorie: Schlagwörter: , , , , , Product ID: 7904

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Die Artenvielfalt in Flora und Fauna und die Gesunderhaltung der Erde hängen zu einem bedeutenden Teil auch von Bienen ab, doch das Aussterben von Honigbienen nimmt inzwischen bedrohliche Ausmaße an. Intensive Feldwirtschaft, Monokulturen, Pestizide und genveränderte Pflanzen bedrohen deren Leben. Wiederholt hebt Wolfgang Voigt den direkten Zusammenhang zu den ebenfalls überaus nützlichen Waldameisen hervor, die als Insektenfresser auf entsprechende Biomasse angewiesen sind. Wälder und Alleen sollten erhalten und gepflegt, Windschutzstreifen als ökologische Riegel gestaltet werden. Ein Exkurs in die Geschichte des Klimawandels rundet das engagierte, mit zahlreichen Fotografien angereicherte Werk ab, das die Verantwortlichen im Großen wie im Kleinen zum Kampf für die Erhaltung der Honigbienen aufruft. Der Autor bietet zahlreiche Lösungsvorschläge an.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

Zusätzliche Information

Gewicht262 g
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