Buckfast-Biene in der angepassten Dadant-Beute

24,90 

  • Softcover Fadenbindung: 172 Seiten
  • Verlag: Druck- und Verlagshaus Buschhausen
  • Autor: Gerdes, Werner
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 08.07.2015
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-946030-00-9
  • ISBN-13: 978-3-946030-00-3
  • Größe und/oder Gewicht: 24,0 x 17,0 cm

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Artikelnummer: 9783946030003 Kategorie: Product ID: 11144

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Werner Gerdes – 1948 geboren wuchs er im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern auf. Zur Landwirtschaft gehörte seit Generationen auch ein großer Bienenstand. Bei den Geschwistern des Vaters wurde ebenfalls intensiv geimkert. Nach dem Tod des Vaters übernahm zunächst ein Cousin die Bienenvölker. Nach der Berufsausbildung als Fernmeldetechniker und Gründung der eigenen Familie begann er 1978 auf Drängen seines Schwiegervaters, der ebenfalls passionierter Imker war, mit der eigenen Imkerei. Üblicherweise wurde die damals allgemein bevorzugte Carnica Biene in Trogbeuten gehalten. 1990 stellte er einen Teil seiner Imkerei auf die Zander Magazinbetriebsweise in Kunsstoffbeuten mit 9 Waben je Zarge um. Bereits 1991 wurde er Mitglied in der „žBuckfast Gemeinschaft“. 1996 nutzte er die Gelegenheit, eine wegen Krankheit des Imkers aufgelöste Imkerei mit 60 Dadant Beuten zu übernehmen. Mit interessierten Kollegen unternahm er um die Jahrtausendwende zahlreiche Imker-Studienreisen, unter anderem nach Schweden, Südtirol, Polen, Norwegen, durch Süddeutschland, nach Rumänien und Finnland. Durch die Pflege von intensiven Kontakten zu Buckfastzüchtern und Berufsimkern war er in der Lage die Betriebsweise weiter zu entwickeln. Bei Schulungen und Vorträgen in Imker-Vereinen und -Verbänden gibt er gerne sein Wissen, das er sich als Praktiker erworben hat, an Anfänger und Fortgeschrittene weiter. Dabei nimmt er in Kauf, dass sich seine Ausführungen nicht immer mit hergebrachten, oft populistischen Meinungen, decken und begründet deshalb seine Ausführungen mit handfesten Argumenten, die kaum widerlegt werden können.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

Zusätzliche Information

Gewicht450 g
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