Das Leben der einheimischen Gehäuse- und Nacktschnecken

24,80 

  • Buch Buch mit weichem Einband: 145 Seiten
  • Verlag: VVB Laufersweiler Verlag
  • Autor: Kaleta, Erhard F
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 05.07.2018
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-8359-6618-9
  • ISBN-13: 978-3-8359-6618-5
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Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Seit seiner Jugend und anschließend beruflich als Hochschullehrer befasste sich Prof. Dr. med. vet. Habil. Dr. h. c. Erhard F. Kaleta mit Fragen der Haltung, Ernährung und Krankheiten des Haus- und Wildgeflügels. Sein besonderes berufliches Interesse galt dem Wassergeflügel, also den Gänsen und Enten. Eher nebenberuflich beschäftigte er sich mit der Pflege des eigenen Obst- und Gemüsegartens. Bei dieser Tätigkeit begegnete er den zumeist zahlreichen Gehäuse- und Nacktschnecken, die als ungebetene Gäste den Garten besiedelten und erhebliche Schäden an den angebauten Zier- und Nutzpflanzen anrichteten. Zur Eindämmung der Schneckenplage wurde zuerst das allgemein übliche Einsammeln und Vernichten praktiziert. Schon bald erwuchs aus dieser eher unangenehmen Tätigkeit die Einsicht zur notwendigen intensiveren Beschäftigung mit den Lebensweisen der Schnecken. Die Anzahl und die Arten der beim abendlichen Rundgang aufgelesenen Schnecken auf den Wegen und Beeten des Gartens wurden akribisch während vieler Jahre protokolliert. Die von Jahr zu Jahr wechselnden Häufigkeiten der Schneckennachweise wurden in Beziehung gesetzt zur Jahreszeit und zum jeweils vorherrschenden Wetter aber auch zu den bevorzugt attackierten Pflanzen. Es ergaben sich immer wieder deutliche Hinweise auf Schadeffekte durch Schneckenfraß an erhaltenswerten Pflanzen aber auch am offensichtlichen Vermeiden anderer Pflanzen. Der Verfasser freut sich über kritische Kommentare aber auch über Mitteilungen über eigene Erfahrungen und Erfolge bei der Eindämmung der Schneckenplage im eigenen Garten.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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