Der Tanz der Bienen

27,00 

  • Hardcover : 360 Seiten
  • Verlag: Czernin
  • Autor: Munz, Tania
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 29.08.2018
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-7076-0648-1
  • ISBN-13: 978-3-7076-0648-5
  • Größe und/oder Gewicht: 21,5 x 13,5 cm

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Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Rund- und Schwänzeltanz sind die faszinierende Sprache der Bienen. Der Verhaltensforscher Karl von Frisch, 1886-1982, entdeckte diese und andere Stärken der fliegenden Insekten – eine Pionierleistung, die ihm 1973 den Nobelpreis einbrachte. Mit »Der Tanz der Bienen« liegt nun die erste eingehende und meisterlich erzählte Biografie über den Ausnahmewissenschaftler vor. Bienen sind beliebt wie nie zuvor. Sie sind fleißige Honigproduzenten und unverzichtbare Pflanzenbestäuber. Seit Karl von Frisch wissen wir auch, dass sie auf einzigartige Weise mittels einer Tanzsprache miteinander kommunizieren. Geforscht hat von Frisch, der eine jüdische Großmutter hatte, unter den Nationalsozialisten. Aufgrund des damaligen Bienensterbens stuften sie seine Arbeit als unverzichtbar ein und sahen von einer Suspendierung ab. Von Frisch war nicht nur ein begeisterter, sondern auch ein begeisternder Forscher, der sein Wissen stets und gerne verständlich weitergab. Tania Munz entwirft das emotionale Porträt eines höchst interessanten Menschen im Spannungsfeld zwischen einem Leben für die Wissenschaft, einer unglaublichen Entdeckung und den erschwerten Bedingungen im Zweiten Weltkrieg.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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