Die Zikaden – Auchenorrhyncha

Die Zikaden – Auchenorrhyncha

49,95 

  • Softcover : 268 Seiten
  • Verlag: VerlagsKG Wolf
  • Autor: Strümpel, Hans
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.02.2010
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-89432-893-2
  • ISBN-13: 978-3-89432-893-1
  • Größe und/oder Gewicht: 20,5 x 14,5 cm

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Artikelnummer: 9783894328931 Kategorie: Schlagwörter: , , Product ID: 9119

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Zikaden sind eine Gruppe pflanzensaftsaugender Insekten mit ca. 45.000 Arten, die zusammen mit den Pflanzenläusen (Blattläuse, Schildläuse, Blattflöhe und Mottenschildläuse) und Wanzen als Schnabelkerfe (Hemiptera = Rhynchota) bezeichnet werden. Zikaden ernähren sich ausschließlich, wie die Pflanzenläuse, von Säften lebender Pflanzen und die meisten von ihnen bevorzugen den tropischen und subtropischen Lebensraum. Zahlreiche Arten treten als gefürchtete Pflanzenschädlinge in Erscheinung, die durch ihre Saugaktivitäten oder als Überträger pflanzenpathogener Organismen (Viren, Bakterien) enorme Schäden vor allem an tropischen und subtropischen Kulturpflanzen verursachen. Hinsichtlich ihres Bekanntheitsgrades in der deutschen Bevölkerung können sich Zikaden nicht mit dem der Schmetterlinge oder Käfer messen, obwohl sie auch in Mitteleuropa mit ca. 800 Arten leben und in allen von Pflanzen besiedelten terrestrischen Lebensräumen zu finden sind. Zikadenliebhaber gibt es kaum. Diese wenig bekannte Tiergruppe, deren Namen allerdings fast jeder kennt, zeigt neben einer überraschenden Vielfalt an Formen, erstaunliche Leistungen und Eigenschaften, von denen hier nur die Fähigkeit des Singens, ein enormes Sprungvermögen, komplexe Endo- und Ektosymbiosen mit anderen Organismen, Honigtauproduktion, beeindruckende Farbenpracht, sowie Tarnung, Täuschung und andere „Spitzenleistungen“ genannt werden sollen. Der vorliegende Band ist der Versuch, unser heutiges Wissen über die Stammesgeschichte und Systematik, Morphologie und Anatomie, Fortpflanzung,Ökologie undÖkonomie zusammenzufassen und interessante und wichtige Zusammenhänge zwischen Bau und Funktion des Zikadenkörpers aufzuzeigen. Es ist das Anliegen des Autors, diese Fakten, aber auch noch offene Fragen, einem möglichst großen Leserkreis vorzustellen. Dementsprechend beschränkt er sich auf die Darstellung wesentlicher Fakten und durch ausgewählte Beispiele soll ein Eindruck von der Vielfalt artspezifischer Besonderheiten vermittelt werden. Die Publikation erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern stellt eine Anregung dar, sich eingehender mit der Zikadenwelt zu beschäftigen.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

Zusätzliche Information

Gewicht418 g
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