Ille operum custos

44,80 

  • Buch : 318 Seiten
  • Verlag: Olms, Georg
  • Autor:
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.02.2008
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-487-13606-6
  • ISBN-13: 978-3-487-13606-6
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 14,8 cm

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Artikelnummer: 9783487136066 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , , , , , , , , , , Product ID: 11629

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – „ein hochinteressanter und weiterführender Beitrag zu einer wichtigen – antropomorph und soziopolitisch flexibel ausgedeuteten – europäischen Vorstellungsfigur“ (Christian Kuhn, Das historisch-politische Buch 56/2008) Vom pharaonischen Ägypten über die heidnische und christliche antike Kultur bis ins mittelalterliche und neuzeitliche Abendland – die Biene ist in allen Kulturen und zu allen Zeiten eines der assoziationsreichsten Symboltiere gewesen, welches allerdings bislang nur selten einer diachronen und interdisziplinären Untersuchung aus den verschiedenen kulturhistorisch relevanten Bereichen gewürdigt wurde. Der vorliegende, im Rahmen eines internen Forschungsprojekts des Historischen Instituts der RWTH-Aachen von 2006 bis 2007 entstandene Sammelband vereint fünfzehn Beiträge aus den Bereichen der Orientalistik, der klassischen Philologie, der Alten Geschichte, der frühchristlichen Theologie, der Mediävistik, der Anglistik, der Germanistik, der Hispanistik, der Neuzeitlichen Geschichte und der Psychologie, welche ein sowohl chronologisch repräsentatives als auch jeweils fachspezifisch fundiertes Bild der zentralen kulturgeschichtlichen Assoziationen entwerfen, die in den mittelmeerischen und abendländischen Gesellschaften mit der Biene verbunden wurden. Der Band ist gleichzeitig Prof. Dr. Raban von Haehling, der den Anstoß zur Beschäftigung mit der Thematik gab, zum 65. Geburtstag gewidmet. *************** From ancient Egypt, through pagan and Christian antiquity, to the mediaeval and modern west – the bee has been for all cultures and ages one of the most richly symbolic animals, yet until now has seldom been the subject of a diachronic and interdisciplinary study from the various relevant branches of cultural history. This collection of essays, based on an internal research project organised by the Historical Institute at the RWTH University Aachen in 2006-7, brings together fifteen contributions from the disciplines of oriental studies, classical philology, ancient history, early Christian theology, mediaeval studies, English, German and Hispanic studies, modern history, and psychology. Together they create a chronologically representative picture, based on specialist subject knowledge, of the central cultural associations of bees in the history of Mediterranean and western societies. The volume is also dedicated in celebration of his 65th birthday to Prof. Raban von Haehling who provided the stimulus for an examination of the theme.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

Zusätzliche Information

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