Metamorphosis insectorum Surinamensium

199,00 

  • Hardcover : 200 Seiten
  • Verlag: Lambert Schneider in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
  • Autor: Merian, Maria
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.12.2016
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-650-40181-9
  • ISBN-13: 978-3-650-40181-6
  • Größe und/oder Gewicht: 53,5 x 35,5 cm

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Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Im Jahr 1699 reiste die Kupferstecherin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647-1717) nach Surinam, um dort die tropischen Insekten zu beobachten und zu zeichnen. Nach ihrer Rückkehr erschien „ºMetamorphosis Insectorum Surinamensium“¹, in dem sie erstmals die Verwandlung von der Raupe über die Puppe zum Schmetterling schilderte. Nur wenige Exemplare blieben erhalten. Bis heute fasziniert Merians Malkunst, die für ihre Zeit ungewöhnliche Natürlichkeit, ihre kunstvolle Komposition und lebhafte Kolorierung. Das Faksimile bietet nun Gelegenheit, ihr Hauptwerk mit eigenen Augen zu bestaunen. Der Band beinhaltet eine umfassende Einführung sowie Beiträge namhafter Historiker, Buchwissenschaftler und Biologen. Der Text wurde vollständig ins Deutsche übertragen, Tiere und Pflanzen auf den Bildtafeln verlässlich bestimmt. Merians Lebensleistung ist Teil des gesamteuropäischen Kulturerbes. Das Unverwechselbare ihrer Kunst bringt dieser aufsehenerregende Band in ganzer Schönheit zur Entfaltung.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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