Mönche – Bienen – Bücher

14,90 

  • Softcover : 116 Seiten
  • Verlag: EOS Verlag
  • Autor: Schrott, Georg
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 04.05.2011
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-8306-7480-5
  • ISBN-13: 978-3-8306-7480-1
  • Größe und/oder Gewicht: 28,0 x 24,0 cm

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Artikelnummer: 9783830674801 Kategorie: Product ID: 11178

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Immer waren die Klöster auf den Fleiß der Bienen angewiesen. Für ihre umfangreiche, zum Teil auch nächtliche Liturgie benötigten die Mönche und Nonnen Kerzenwachs in größeren Mengen. Honig war in der Klostermedizin erforderlich. Was die Mönche früher nicht wussten: Die Bienen dienten ihnen als wichtige Bestäuber ihrer Obst- und Gemüse-Kulturen. In der Geschichte der Klöster findet man immer wieder Zeugnisse der Bienenkultur. Es wurden Waldgrundstücke zur Bienenhaltung gekauft, so genannte „žZeidelweiden“. Untertanen mussten Wachs-Abgaben liefern. Mönche übernahmen das Amt des „žApiarius“ oder Zeidelmeisters. In der Kultur der Klöster spielte die Biene jedoch auch noch eine andere wichtige Rolle: Der Staat der winzigen Tiere ist zu hochkomplexen, intelligent wirkenden Leistungen wie Wabenbau und Schwärmen fähig. Das ließ und lässt die Menschen immer wieder staunen. Seit Jahrtausenden ist die Biene daher ein religiöses Symbol ersten Ranges.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

Zusätzliche Information

Gewicht625 g
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