Rotenburger Schriften

16,00 

  • Softcover : 224 Seiten
  • Verlag: PD-Vlg
  • Autor:
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 24.11.2010
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-86707-890-4
  • ISBN-13: 978-3-86707-890-0
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 14,8 cm

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Artikelnummer: 9783867078900 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , , , , , Product ID: 11665

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Liebe Leserin, lieber Leser der neuen Rotenburger Schriften, Sie halten das erste Heft unserer regionalgeschichtlichen Zeitschrift unter neuer Herausgeberschaft in den Händen. Der Titel hat sich nicht geändert; damit wollen wir zeigen, dass wir uns als Erben der seit 1954 erscheinenden Zeitschrift verstehen. Weiter wollen wir das Zitieren und Verweisen durch einen Titel wie etwa: „žRotenburger Schriften Neue Folge“ oder „žNeue Rotenburger Schriften“ nicht unnötig kompliziert machen. Der alte und inzwischen aufgelöste Rotenburger Heimatbund hat unserem Verein, dem Verein der Freunde des Archivs für Heimatforschung, die Rechte an der Weiterführung des Titels mit Beschluss der Mitgliederversammlung übergeben. Für das Vertrauen danken wir herzlich. Unsere Mitgliederversammlung hat abgestimmt und sich mit großer Mehrheit für den ungeänderten Titel und die Fortführung der Heftzählung ausgesprochen. Von 1954 bis 1972 erschienen die Hefte im Umfang von zunächst 48 später 96 Seiten halbjährlich. Erstmals 1973 und seit 1986 dann fast regelmäßig wurde ein so genanntes Doppelheft herausgegeben, das zwei Heftzahlen belegte und einmal pro Jahr erschien. So sind wir mit der Zählung bei Heft 90 angelangt; es existieren aber nur 77 Bände. Von 1965 bis 1995 hat Herr Dr. Günter Petschel als Schriftleiter der Rotenburger Schriften fungiert und trat dann in den Ruhestand. Bis 1997 erschienen keine Hefte. Dann gab Dr. Gernot Breitschuh mit der Ankündigung einer neuen Form und eines anderen Inhalts (Integration von Werbung und eines Kalenders, „žPopularisierung“ der Beiträge, alleiniger Verkauf statt freier Abgabe an die Mitglieder des Heimatbundes) die Reihe heraus. Unter seiner Ägide erschienen vier Hefte. Im Jahr 2002 legte Dr. Breitschuh die Schriftleitung nieder, und der Heimatbundvorstand richtete keine Nachfolge mehr ein. 2007 allerdings gelang es dem ehemaligen Stadtarchivar und langjährigen Vorstandsmitglied des Heimatbundes Dr. Dietmar Kohlrausch das 89. Heft der Rotenburger Schriften zu veröffentlichen. Der Band erschien in kleiner Auflage, ohne Rückenbindung und musste mit sehr geringen Mitteln produziert werden. Dr. Kohlrausch, der der Regionalgeschichte des Landkreises Rotenburg in vielen Funktionen gedient und sie vorangetrieben hat, war Mitinitiator unseres neuen Vereins. Er hatte sich zur Übernahme einer Vorstandsfunktion bereit erklärt, wurde aber durch seinen völlig überraschenden Tod daran gehindert. Wir haben in diesem Heft einen Nachruf des Rotenburger Bürgermeisters Detlev Eichinger und die Trauerrede seines Freundes Dr. Klaus Volland abgedruckt, um Dr. Kohlrausch so zu danken und ihm ein ehrendes Gedenken zu bewahren. In diesem Heft sind Beiträge aus unseren eigenen Reihen und „žeingeworbene“ Beiträge auswärtiger Autoren vorhanden. Dr. Hermann Meyer, Historiker aus Bremen und ehemaliger Mitarbeiter des dortigen Focke-Museums, befragt die bäuerlichen Hausinschriften bezüglich der Bautermine und gleicht sie mit dem bäuerlichen Arbeitskalender ab. Frau Dr. Ingrid Weibezahn, Kunsthistorikerin aus Bremen und Kustodin des St. Petri Dommuseums Bremen, fasst eine Auswahl bedeutender restaurierter Funde aus den Bischofsgräbern im Bremer Dom zusammen. Dr. Hans- Cord Sarnighausen, Genealoge und ehemaliger Richter aus Lüneburg, setzt seine Reihe der Personenporträts der Beamtenschaft im ehemaligen Herzogtum Braunschweig- Lüneburg, von denen bereits in mehreren regionalgeschichtlichen Zeitschriften Teile erschienen sind, mit einer Vorstellung der Rotenburger Amtsinhaber fort. Der ehemalige Schulleiter des Gymnasiums Eichenschule in Scheeßel, Dr. Karsten Müller-Scheeßel, beschreibt, wie diese Schule 1948 als Genossenschaft gegründet wurde. Dr. Hermann Hinck aus Zeven hat seine Dissertation über die Diskussion um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses zu einem prägnanten Aufsatz zusammengefasst. Er macht damit den wohl strittigsten Punkt der durch die Wiedervereinigung entstandenen Notwendigkeit der Neugestaltung der alten und neuen deutschen Hauptstadt verstehbar. Er ist wie auch Dr. Walter Jarecki Mitglied im Vorstand unseres neuen Vereins. Dr. Jarecki ist Direktor des Rotenburger Ratsgymnasiums und besonders profilierter Mittelalterlateiner. Von ihm stammt die Übersetzung des wichtigen Chronikbeitrages über Bischof Georg aus der lateinischen Bischofchronik des Elard von der Hude und ein zweiter Aufsatz zu einem Zehntstreit in Visselhövede, der vieles Grundsätzliche zu dieser Kirchensteuer erläutert. Dr. Stefan Hesse, hiesiger Kreisarchäologe und zweiter stellvertretender Vorsitzen der unseres neuen Vereins, berichtet detailliert und mithilfe einer großen Literaturübersicht über den Stand der Stadtarchäologie im Landkreis Rotenburg. Ich selber veröffentliche hier die Beschreibung eines besonderen und für die Heideregionen Norddeutschlands spezifischen Gebäudes, des Bienenzauns. Die Herausgabe des neuen Heftes in der ansprechenden Form mit der Vielzahl an Farbabbildungen ist durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden in Stade und einen Zuschuss der Stiftung der Sparkasse Rotenburg/Bremervörde möglich geworden. Zu danken haben wir weiter dem PD-Verlag Heidenau für die sehr erfreuliche Zusammenarbeit und dem Kreisarchiv Bremervörde des Landkreises Rotenburg, das durch die Abnahme der für den Schriftentausch im Archiv für Heimatforschung notwendigen Exemplare geholfen hat, die Druck- und Layoutkosten zu reduzieren. Die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv drückt sich auch darin aus, dass einer seiner Mitarbeiter, Herr Hartmut Korzen, für dieses Heft eine Bibliographie der letzten neun Jahrgänge der „žLebendigen Heimat – Aus Kultur und Geschichte“ erstellt hat. Die Beilage erscheint monatlich in der Rotenburger Kreiszeitung und wird von Rudolf Pollak aus Vahlde herausgegeben. Ihre vielen interessanten Beiträge sollen so in Erinnerung gerufen werden. Im neuen Archiv für Heimatforschung werden sie zum Nachlesen einsehbar sein. Die Reihe der Buchvorstellungen eröffnet Robert Gahde vom Staatsarchiv in Stade mit dem Band: Quellen zur Familienforschung im Staatsarchiv Stade, das zum wichtigsten Rüstzeug für Dorfchronikautoren und Genealogen unserer Region werden wird. Weiter bespreche ich aus der Reihe „žBeiträge zur Geschichte und Kultur des Elbe-Weser-Raumes des Landschaftsverbandes“ den 2010 erschienenen Band 4: Der Streit um Karl den Großen, Widukind und den „šTag von Verden“˜ von Sabine Kuhlmann. Den Titel ziert eine Kartenkartusche mit den zwei Wappen, dem Bremer und dem – umstrittenen – Verdener Wappen. Wir wollen damit ausdrücken, dass wir in beiden alten Stiften und Herzogtümern zu Hause sind und unser geschichtliches Interesse sich auf diese Regionen (aber natürlich nicht nur auf sie allein) richtet. Entnommen haben wir sie einer historischen Karte von etwa 1690, die sich in der privaten Sammlung unseres Mitgliedes Heino Schwiebert findet. Für Verden ist an anderer Stelle auch das Nagelkreuz als Wappen benutzt worden. Wie die Zusammenhänge sich genau darstellen, wird uns Dr. Arndt Mindermann im Februar des nächsten Jahres in einem Vortrag erläutern, so dass wir im kommenden Heft der Rotenburger Schriften darüber werden berichten können. Wir wünschen Ihnen interessante Stunden beim Lesen und werden Ihnen die Zeitschrift nun wieder regelmäßig und in guter Qualität präsentieren. Wolfgang Dörfler, 1. Vorsitzender des Vereins der Freunde des Archivs für Heimatforschung

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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