Tirol in seinen alten Grenzen

44,90 

  • Hardcover : 352 Seiten
  • Verlag: Wagner Innsbruck
  • Autor:
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.01.2008
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-7030-0447-9
  • ISBN-13: 978-3-7030-0447-6
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Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Diese kulturgeschichtliche Reise durch „žTirol in seinen alten Grenzen“ ist dem Kustos der Historischen Sammlungen am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck, Meinrad Pizzinini, gewidmet. Sie beginnt im Trentino, wo ein latènezeitliches Panflötenfragment gefunden wurde (Wolfgang Sölder), und führt über das Pustertal (das Schicksal dreier afrikanischer Mädchen im Ursulinenkloster Bruneck, dargestellt von Roland Sila) und Enneberg (bäuerlicher Widerstand gegen herrschaftliche Unterdrückung im Spätmittelalter, ein Beitrag von Josef Nössing) in die Osttiroler Heimat des Jubilars. Albin Egger-Lienz sind zwei Beiträge (Gert Ammann, Günther Dankl) gewidmet; eine weitere kunstgeschichtliche Arbeit befasst sich mit dem restaurierten Bischofszimmer im Widum von Sillian (Franz Caramelle). Den Grafen von Görz widmen sich Christoph Haidacher (Archiv) und Klaus Brandstätter (Hof und Regierung Graf Leonhards). In die Osttiroler Zeitgeschichte „zwischen Kreuz und Hakenkreuz“ (1938-1945) führt Michael Forchers Familiengeschichte. Ein naturwissenschaftlicher Beitrag von Gerhard M. Tarmann über Schmetterlinge in Osttirol beschließt diesen Teil der Reise, die nach Innsbruck weiterführt und dort zunächst zwei Persönlichkeiten gilt, deren Arbeiten in den Sammlungen des Ferdinandeums zu bewundern sind (Rolf Eugen Rehfeld, dargestellt von Eleonore Gürtler; Joseph Oellacher, beschrieben von Meinhard Neuner). Das Schicksal des ehemaligen Gasthauses Hellenstainer in Innsbruck behandelt der Beitrag der Herausgeberin Claudia Sporer-Heis, und zu einer abschließenden Kurzreise ins Oberinntal lädt Wolfgang Meighörners Bewertung der Ereignisse bei Pontlatz 1809. Drei Arbeiten zu Gesamttiroler Themen (Josef Riedmann: Mittelalterliche Fahnen; Wilfried Beimrohr: Die Grundentlastung; Meinhard Neuner: Die Tiroler Kaiserjägermusik) und ein Schriftenverzeichnis Meinhard Pizzininis runden den Band ab.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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