Was kreucht und fleucht in Hamburg?

Was kreucht und fleucht in Hamburg?

16,00 

  • Softcover : 184 Seiten
  • Verlag: Junius Hamburg
  • Autor: Schmidt, Thomas
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 08.05.2018
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-88506-815-X
  • ISBN-13: 978-3-88506-815-0
  • Größe und/oder Gewicht: 18,0 x 13,5 cm

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Artikelnummer: 9783885068150 Kategorie: Schlagwörter: , , , , , , , , Product ID: 7908

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – In Hamburg sind mehr Tierarten anzutreffen als in jeder anderen deutschen Großstadt, die hiesige Tierwelt hat weit mehr zu bieten als stolze Alsterschwäne und mächtige Rothirsche im Duvenstedter Brook. Ob in der City, im Wohngebiet oder in den zahlreichen Parks und Gärten der Elbmetropole: Überall im Stadtgebiet lassen sich interessante Beobachtungen an Tieren aller Arten und Größen machen, denn nicht selten suchen sich die tierischen Stadtbewohner ungewöhnliche Nischen und schaffen sich als Kulturfolger teils kurios anmutende Ersatzlebensräume. Dieser tierkundliche Führer will dazu beitragen, auch den Teil der städtischen Tierwelt besser kennenzulernen, der buchstäblich durchs Raster urbaner Naturführer fällt: In zwölf Touren durch ausgewählte, über das ganze Stadtgebiet verteilte Biotope erschließt er die Welt der Amphibien, Insekten, Schnecken, Spinnen und kleinen Säugetiere im städtischen Umfeld. Ergänzt werden die Touren durch illustrierte Steckbriefe, die die Tiere anhand ihrer besonderen Merkmale und Verhaltenseigenarten beschreiben. Daneben beschäftigen sich Exkurse zur Stadt als Lebensraum mit den besonderen Bedingungen des Lebens der Tiere in der Stadt. Weitere Rubriken wie Tipps zur Tierbeobachtung, eine Orientierungskarte und Hinweise zur Erreichbarkeit der Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln geben dem Buch einen hohen Gebrauchswert.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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