Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg

19,80 

  • Softcover: 101 Seiten
  • Verlag: Schweizerbart’sche, E.
  • Autor: D Stefan Peters
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 16.11.2004
  • ISBN-10: 3-510-61368-6
  • ISBN-13: 978-3-510-61368-7
  • Größe und/oder Gewicht: 30,0 x 21,0 cm
Artikelnummer: 9783510613687 Kategorie: Schlagwörter: , , , , ,
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Die Vielfalt der Pflanzen und Tiere geht ständig und mit zunehmender Geschwindigkeit zurück. Von zahlreichen Arten gibt es schon heute nur noch konservierte und präparierte Exemplare in entsprechenden Sammlungen. Andere Arten existieren zwar noch, sind aber bedroht und haben große Teile ihres einstigen Lebensraumes verloren; ihre frühere Verbreitung ist ebenfalls nur durch gesammelte und aufbewahrte Belege dokumentiert. Allein in solchen Sammlungen können also die Reste unwiederbringlich verlorener Elemente unserer Biosphäre und ihre Geschichte untersucht werden. Damit dies geschehen kann, ist eine Bestandsaufnahme dieser Reste zuvörderst notwendig. Wie Knox & Walters (1994) feststellen, trägt dies in gewisser Weise sogar zum Schutz bedrohter Arten bei, denn die Kenntnis, daß entsprechende Belege verfügbar sind, macht weiteres Sammeln selbst für drängende wissenschaftliche Fragen unnötig. Belege ausgestorbener, bedrohter und seltener Arten in der senckenbergischen Vogelsammlung haben bereits Mertens & Steinbacher (1955) sowie Steinbacher (1959) in kommentierten Listen behandelt. Seitdem ist viel geschehen. Nicht nur hat sich die Situation vieler Arten verändert meistens zum Schlechteren auch die diesbezüglichen Kenntnisse sind viel fundierter und genauer geworden. Lange Erfahrungen, gezielte Untersuchungen und theoretische Überlegungen führten zur Formulierung von Kriterien, anhand derer Gefährdungsgrade von Arten bestimmt werden können. Einen vorläufigen Höhepunkt dieses Bemühens stellt das von BirdLife International zusammengestellte und im Jahr 2000 herausgegebene Buch Threatened Birds of the World“ dar. Darin werden alle Vögel behandelt, die wahrscheinlich während der nächsten 100 Jahren früher oder später aussterben werden, falls sich nicht ihre Lebensbedingungen grundlegend verbessern. Hinzu kommen noch die Arten, die nach dem Jahr 1500 bereits ausgestorben sind. Dieses Buch bildete den Leitfaden für die hiermit vorgelegte Liste. Arten, die im Buch in die Kategorien least concern“ und data deficient“ fallen, sind hier nicht berücksichtigt.

 

Über „Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg“

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur „Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg“ wurde erarbeitet und verfasst von D Stefan Peters. Dieses Sachbuch erschien am 16.11.2004 und wurde herausgegeben von Schweizerbart’sche, E..

Bücher wie „Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg“ sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen der Umwelt und des Artenschutzes sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in „Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg“ informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie „Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg“, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

Marke

Schweizerbart'sche, E.

Gewicht 410 g
Größe 30 × 21 cm

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