Die Sünden der Nachhaltigkeit

14,99 

  • Softcover: 284 Seiten
  • Verlag: tredition
  • Autor: Christine Engel
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 19.09.2019
  • ISBN-10: 3-7497-1033-3
  • ISBN-13: 978-3-7497-1033-1
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 14,8 cm
Imker führen die Diskussion zu Themen wie in "Die Sünden der Nachhaltigkeit" schon lange, um auf das Bienensterben und den Artenrückgang aufmerksam zu machen. (Foto: Klaus Maresch)
Imker führen die Diskussion zu Themen wie in „Die Sünden der Nachhaltigkeit“ schon lange, um auf das Bienensterben und den Artenrückgang aufmerksam zu machen. (Foto: Klaus Maresch)
HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Wir leben heute in einer globalen Ego-Gesellschaft, in der alles, was machbar ist, getan werden muss. Unsere alten Traditionen und Werte geben wir ohne Gegenwehr auf und folgen den neuen 10 Geboten des digitalen Kapitalismus. Dessen Paradies besteht aus unendlichem Wachstum, unbegrenztem Konsum und dem Wohlstand für alle. Damit wir ohne schlechtes Gewissen dem Konsumhimmel huldigen können, hat die Politik als Notlüge die Nachhaltigkeit aus dem Hut gezaubert. Mit der Folge, dass wir statt weniger immer mehr Ressourcen verbrauchen. Blicken Sie gemeinsam mit mir in die Seele unserer Gesellschaft, die ihr Gleichgewicht verloren hat, entdecken Sie erstaunliche Zusammenhänge und folgen Sie „visionär-vernünftigen“ Lösungsansätzen, die wir anschieben können, indem wir gemeinsam nichts tun.

 

Über „Die Sünden der Nachhaltigkeit“

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur „Die Sünden der Nachhaltigkeit“ wurde erarbeitet und verfasst von Christine Engel. Dieses Sachbuch erschien am 19.09.2019 und wurde herausgegeben von tredition.

Bücher wie „Die Sünden der Nachhaltigkeit“ sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen der Umwelt und des Artenschutzes sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht in Ordnung ist.

 

Die wunderschöne Welt der Natur

Der Bienenstand der Imkerei Honighäuschen auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn. (Foto: Klaus Maresch)
Der Bienenstand der Imkerei Honighäuschen auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn. (Foto: Klaus Maresch)

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie „Die Sünden der Nachhaltigkeit“, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

 

Gewicht 414 g
Größe 21 × 14,8 cm

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