Die verlorenen Arten

25,00 

  • Buch: 280 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A
  • Autor: Christopher Kemp
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 13.02.2019
  • ISBN-10: 3-95614-291-8
  • ISBN-13: 978-3-95614-291-8
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 13,5 cm
Eine Arbeiterin der Gelbfüßigen Hornisse Vespa velutina beim Nektarsammeln auf einer Efeublüte. (Foto: Klaus Maresch)
Eine Arbeiterin der Gelbfüßigen Hornisse Vespa velutina beim Nektarsammeln auf einer Efeublüte. (Foto: Klaus Maresch)

In den naturkundlichen Sammlungen der Welt liegen wertvolle Schätze verborgen, unzählige Exemplare noch unbekannter Arten. Auf seiner abenteuerlichen Reise durch die Bestände zeigt Christopher Kemp, wie unerlässlich ihr Erhalt und ihre Erforschung sind – für unser Verständnis der Artenvielfalt, der Ökosysteme und für den Artenschutz. Jedes Jahr finden und beschreiben Wissenschaftler bis zu 18 000 neue biologische Arten, die in den Sammlungen naturkundlicher Museen lagern, aber bislang noch keinen oder einen falschen Namen haben – z.B. den winzigen, lungenlosen Salamander der Gattung Thorius oder den Olinguito, einen puscheligen Kleinbär aus den Anden, oder Darwins Kurzflügelkäfer, der 180 Jahre lang unerkannt und falsch zugeordnet in einer Schublade des Naturhistorischen Museums London lag. Jede dieser Arten musste erst aus den Archiven hervorgeholt und bestimmt werden, damit wir von ihrer Existenz erfuhren. Wie wichtig das ist, zeigt dieses Buch: Erst wenn wir wissen, dass es eine Art gibt, können wir überhaupt anfangen, sie zu erforschen, unsere Kenntnisse über die Prozesse ihrer Evolution zu vertiefen und die vielschichtigen Ökosysteme zu verstehen, in denen die Arten vorkommen. Und nur so können wir die Artenvielfalt schützen und das Artensterben eindämmen. Denn tragischerweise liegt manch ein Exemplar so lange unerkannt in den Archiven, dass seine Art bereits ausgestorben ist, ehe sie erkannt und beschrieben wird. Christopher Kemps abenteuerliche Entdeckungsreise durch die kostbaren Sammlungen ist ein überzeugendes Plädoyer für ihren Erhalt.

Über “Die verlorenen Arten”

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur “Die verlorenen Arten” wurde erarbeitet und verfasst von Christopher Kemp. Dieses Sachbuch erschien am 13.02.2019 und wurde herausgegeben von Kunstmann, A.

Bücher wie “Die verlorenen Arten” sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen aus Umwelt und Natur sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung “Natur ja, aber bitte woanders!” nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Die verlorenen Arten" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in “Die verlorenen Arten” informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen “schön ordentlich” zu halten, bevor “die Nachbarn was sagen”; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

Im Online-Buchshop Honighäuschen finden Sie viele Bücher wie “Die verlorenen Arten”, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Melden Sie die Asiatische Hornisse den Umweltbehörden

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Insbesondere im Umgang mit der invasiven Asiatischen Hornisse nigrithorax, die auch im Raum Bonn/Rhein-Sieg angekommen ist, werden bei Garten- und Hausbesitzern viele Fragen aufkommen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine harmlose Europäische Hornisse, eine Hornissenschwebfliege oder tatsächlich eine Asiatische Hornisse, egal ob Einzeltier oder ganzes Nest, vor sich haben, schicken Sie uns eine Whatsapp an 015209795271 oder informieren sich in den Steckbriefen zu Wespen und Hornissen unseres Portals Vespa velutina in Nordrhein-Westfalen. Bitte werden Sie nicht selbst tätig, es besteht eine Verwechslungsgefahr zwischen der streng geschützten Europäischen Hornisse und der meldepflichtigen Asiatischen Hornisse. Und die großen Nester der Asiatischen Hornisse können auf Störungen mit gefährlichen Massenangriffen reagieren.

Größe 21 × 13,5 cm

Marke

Kunstmann, A

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