Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg

Autoren:Adolf Polatschek

50,00 

  • Hardcover: 821 Seiten
  • Verlag: Tiroler Landesmuseum
  • Autor: Adolf Polatschek
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 17.10.2013
  • ISBN-10: 3-900083-47-9
  • ISBN-13: 978-3-900083-47-2
  • Größe und/oder Gewicht: 30,3 x 22,5 cm
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Mit der Veröffentlichung der letzten beiden Bände der „Flora“ bringen die Tiroler Landesmuseen ein langjähriges Forschungsprojekt zum Abschluss. Die insgesamt sieben Bände umfassende Edition dokumentiert die Pflanzenwelt in Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg über einen Kartierungszeitraum von über 50 Jahren. Basis dafür war eine intensive Gelände- und Herbararbeit, die kritische Auswertung der Literatur seit 1850 sowie die Nutzung der kontinuierlich anwachsenden botanischen Datenbank der Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen. Die sieben Bände sind eine unverzichtbare Arbeitsgrundlage für weitere floristische Forschungen und naturschutzrelevante Fragestellungen. Mit knapp 7.000 Seiten ist die „Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg“, Band 1-7 (1997-2013), das umfangreichste wissenschaftliche Werk, das vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum seit seiner Gründung 1823 herausgegeben wurde. In seinem Kern geht das Großprojekt auf die langjährige Forschungstätigkeit von Mag. Dr. Adolf Polatschek von der Botanischen Abteilung des Naturhistorischen Museum Wien zurück. Seine Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum begann in den 1960er Jahren. Die Realisierung der letzten beiden Bände lag in der Verantwortung von Co-Autor Mag. Wolfgang Neuner, Naturwissenschaftliche Sammlungen der Tiroler Landesmuseen. Zahlreiche internationale Spezialisten haben die Determination schwieriger und kritischer Pflanzensippen übernommen. Der rezente Wissensstand zur Nomenklatur und Taxonomie konnte somit in diese Publikation einfließen. Naturräume sind niemals statisch, sie unterliegen natürlichen und anthropogenen Einflüssen. Landschaftliche Veränderungen haben in den vergangenen Jahren vermehrt auch in Tirol und Vorarlberg zu einem beschleunigten Florenwandel geführt. Weiters haben die Auflassung der Hochmähder, die Intensivierung der Landnutzung in Talbereichen und der Klimawandel nachhaltige Auswirkungen auf die Diversität unserer Flora. Die Autoren haben die floristischen Bestände der Region dahingehend untersucht und die 2001 publizierten „Roten Listen“ (im Band 7 enthalten) überarbeitet und aktualisiert. Sie zeigen die hohe Bedrohung und Degradierung des Tiroler und Vorarlberger autochthonen Artenreichtums auf. Ein weiterer Aspekt dieses Forschungsprojekts ist das verstärkte Auftreten von gebietsfremden Arten (sogenannten Neophyten) aus Nordamerika, Asien und Südafrika sowie deren anhaltende Migration und potenzielle Einbürgerung. Band 6 und 7 der „Flora“ bieten jeweils im ersten Teil floristische Daten in systematischer Anordnung mit geografischen Informationen zu aktuellen, aber auch historischen Pflanzenfunden. Im jeweils zweiten Teil finden sich detaillierte Verbreitungskarten. Das Fachbuch ermöglicht somit Vergleiche mit vorhandenem Datenmaterial und macht Veränderungen sichtbar. Ergänzend wurden in einem gesonderten Kapitel die Biographien von in Tirol und Vorarlberg tätigen Botanikern und Floristen erfasst. Die Nachtragsbände 6 und 7 sind ein floristisches Manifest, eine Momentaufnahme des Ist-Zustands.

 

Über „Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg“

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur „Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg“ wurde erarbeitet und verfasst von Adolf Polatschek. Dieses Sachbuch erschien am 17.10.2013 und wurde herausgegeben von Tiroler Landesmuseum.

Bücher wie „Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg“ sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen der Umwelt und des Artenschutzes sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in „Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg“ informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie „Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg“, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

Marke

Tiroler Landesmuseum

Gewicht 2370 g
Größe 30,3 × 22,5 cm

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