Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen

Autoren:Michael Gudo

33,00 

  • Softcover: 152 Seiten
  • Verlag: Schweizerbart’sche, E.
  • Autor: Michael Gudo
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 09.07.2001
  • ISBN-10: 3-510-61071-7
  • ISBN-13: 978-3-510-61071-6
  • Größe und/oder Gewicht: 30,0 x 21,0 cm
Artikelnummer: 9783510610716 Kategorie: Schlagwörter: , , , , ,
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Die Rekonstruktion der Weichkörperanatomie rugoser Korallen auf der Basis konstruktionsmorphologischer Überlegungen wird beschrieben. Funktionell-morphologische Untersuchungen heutiger Korallen und Seeanemonen geben Einblick in die wichtigen Mechanismen der Formbildung, Bewegung, Körperaufbau, Funktionierensweise, Entwicklung und Optionen für die Evolution; hierauf stützt sich die Weichkörperrekonstruktion für die Rugosa. Das wichtigste Ergebnis dieser Arbeit ist, daß die Rugosa, entgegen der üblichen Annahme keine paarigen Mesenterien hatten, sondern daß die Polypen einzelne Mesenterien besessen haben, die in vier Sektoren in einem serialen oder symmetrischen Muster hinzugewachsen sind. Hieraus folgt, daß innerhalb der Rugosa zwei unterschiedliche Baupläne existieren, einer mit serialem Zuwachs und einer mit symmetrischem Zuwachs. Desweiteren ist bei den Untersuchungen herausgekommen, daß einige paläozoische Korallen sich nur mit dem Bauplan der heutigen Scleractinia rekonstruieren lassen. Somit muß die übliche Vorstellung aufgegeben werden, daß die Scleractinia erst in der Trias erschienen sind, es gab sie bereits im Paläozoikum. Alle Korallen haben bestimmte Optionen für ihr individuelles Wachstum und für ihre weitere Evolution. Das sogenannte Riff-Formungs-Potential der Rugosa und Scleractinia wird miteinander verglichen und dabei auf konstruktionsmorphologischer Grundlage die Frage beantwortet, warum die Rugosa keine so mächtigen Riffe gebaut haben: Sie konnten es nicht.

 

Über „Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen“

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur „Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen“ wurde erarbeitet und verfasst von Michael Gudo. Dieses Sachbuch erschien am 09.07.2001 und wurde herausgegeben von Schweizerbart’sche, E..

Bücher wie „Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen“ sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen der Umwelt und des Artenschutzes sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in „Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen“ informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie „Konstruktion, Evolution und riffbildendes Potential der rugosen Korallen“, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

Marke

Schweizerbart'sche, E.

Gewicht650 g
Größe30 × 21 cm

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