Bienen

Wenn von Bienen die Rede ist, dann sprechen Imker gewöhnlich von der Honigbiene der Apis-mellifera-Gruppe mit ihren lokalen Rassen. Aber es gibt noch viele andere Bienenarten, darunter die in Asien vorkommenden Riesenhonigbienenarten Apis dorsata und Apis laboriosa oder die Zwerghonigbiene Apis florea, nicht zu vergessen die Asiatische Honigbiene Apis cerana mit ihren lokalen Rassen.

Und dann gibt es in Deutschland noch die zahlreichen Wildbienen oder Solitärbienen mit ihren vielfältigen Lebensweisen, mal mehr, mal weniger sozial lebend. Teilweise in sehr speziellen Beziehungen zu bestimmten Blütenpflanzen lebend, so dass die jeweilge Wildbienenart nur dort vorkommt, wo es auch ihre jeweilige Nahrungspflanze gibt.

Da gibt es Ölbienen, Sandbienen, Furchenbienen, Blattschneiderbienen, Mauerbienen, Maskenbienen, Pelzbienen und Bienenarten, die nur unter ihrem lateinischen Namen bekannt sind. Sie sind unterschiedlich groß, von wenigen Milimeter bis imposanten drei Zentimeter Länge. Harmlos wie die kleinen Wildbienen bis lebensgefährlich wie die Riesenhonigbienen oder die bekannteren afrikanisierten Bienen.

Eines eint sie. Es ist ihre Bestäubungsleistung, die die Artenvielfalt garantiert.