Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert

49,90 

  • Hardcover: 144 Seiten
  • Verlag: Klüh, P
  • Autor: Peter N. Klüh
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 18.10.2018
  • ISBN-10: 3-933459-26-5
  • ISBN-13: 978-3-933459-26-8
  • Größe und/oder Gewicht: 28,0 x 21,0 cm
Artikelnummer: 9783933459268 Kategorien: , , Schlagwörter: , , , ,
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Das Bestreben, die Geschichte der modernen Falknerei in Deutschland möglichst umfassend darzustellen, wäre unvollständig, würde nicht auch der vielen Persönlichkeiten gedacht, die sich über die Jahrzehnte als Amtsträger, Praktiker, Schriftsteller oder Künstler um Falknerei und Falknerverbände verdient gemacht haben. Das Unterfangen wäre insbesondere deshalb unvollständig, weil die Entwicklung der Falknerei im 20. Jahrhundert ganz wesentlich von individuellen Einflüssen geprägt worden ist; man denke nur an Friedrich Jungklaus, den geistigen Schöpfer und Wegbereiter der modernen Falknerei in Deutschland, an Fritz Engelmann, den wahren Gründer und ersten Ordensmeister des Deutschen Falkenordens, an Renz Waller, die alles überragende Falknerpersönlichkeit der 1930er bis 1950er Jahre, oder an Christian Saar, den Vater des deutschen Wanderfalken-Auswilderungsprojekts. Es steht außer Frage, daß das Antlitz der Falknerei in Deutschland heute ohne das persönliche und zum Teil lebenslange Engagement der Genannten und vieler weiterer, die man nennen könnte, ein anderes wäre. Insofern spiegelt sich in den Lebensgeschichten der deutschen Falkner des 20. Jahrhunderts auch die Geschichte der modernen Falknerei in Deutschland als solche wider. Es sollte nicht überraschen, daß sich das in Band II beschriebene kollektive Verdrängen und Verschweigen eigener nationalsozialistischer Vergangenheit in Jagd- und Falknerkreisen der Nachkriegszeit auch auf die personengeschichtliche Überlieferung ausgewirkt hat. Indem jahrzehntelang nicht nachgefragt, nicht gesammelt und nicht aufgearbeitet wurde, ging neben faktischen Zusammenhängen und Hintergründen auch erlebtes Wissen über handelnde und beteiligte Personen verloren. Obgleich in der jungen Bundesrepublik gesellschaftlich akzeptiert, bedeutete diese Form der Vergangenheitsbewältigung im speziellen Fall, daß auch viele unbelastete Vitae aus der Gründungs“dekade“ des Deutschen Falkenordens (1919-1932) in Vergessenheit gerieten. Als Folge davon sind wir heute über Leben und Wirken der Falknerfürsten des 18. Jahrhunderts besser informiert, als über die Gründergeneration der modernen Falknerei in Deutschland. Von wenigen Nekrologen und Einzelanstrengungen abgesehen, fehlt der falknereigeschichtlichen Forschung hierzulande jegliches biographische Fundament – ein besonders im internationalen und interdisziplinären Vergleich schmerzlicher Mißstand. Diesem entgegenzutreten möchte die vorliegende Publikation samt Folgeband dienen. Im vorliegenden vierten Band werden, reich bebildert, biographische Studien zu unter anderem Christoph von Biedermann, Friedrich Jungklaus, Johannes Thienemann, Hans-Heinrich Vögele, Kurt Kleinstäuber, Hans-Robert Knoespel, Walter Schlüter, Rudolf Breig, Dietrich Gutt und Wilhelm Bruns vorgestellt; weiterhin sind 36 Kurzbiographien früher DFO-Ehrenmitglieder enthalten.

 

Über „Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert“

Das vorliegende Sachbuch „Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert“ wurde erarbeitet und verfasst von Peter N. Klüh. Dieser Ratgeber erschien am 18.10.2018 und wurde herausgegeben von Klüh, P.

Ratgeber zu Themen aus Umwelt, Natur und Tierhaltung wie „Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert“ sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen zu Gesundheit und Ernährung sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in „Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert“ informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie „Deutsche Falkner im 20. Jahrhundert“, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

Gewicht 900 g
Größe 28 × 21 cm

Marke

Klüh, P

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