Die westpaläarktischen Wasserfrösche

Autoren:Jörg Plötner

21,00 

  • Buch: 160 Seiten
  • Verlag: Laurenti
  • Autor: Jörg Plötner
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.09.2005
  • ISBN-10: 3-933066-26-3
  • ISBN-13: 978-3-933066-26-8
  • Größe und/oder Gewicht: 21,0 x 15,0 cm
Artikelnummer: 9783933066268 Kategorie: Schlagwörter: , , , , ,
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Wenn in lauen Frühjahrs- und Sommernächten lautstarke Froschkonzerte aus Teichen, Weihern und Seen erschallen, ist Paarungszeit der Wasserfrösche. Über viele Jahrzehnte galt der Wasserfrosch als gut erforscht, nicht zuletzt weil er weltweit Generationen von Medizin- und Biologiestudenten als Studienobjekt diente. Doch erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts offenbarten sich die bis dahin gut gewahrten Geheimnisse der Grünfrösche, wie Wasserfrösche im Volksmund oft auch genannt werden. Am Ausgangspunkt des großen Interesses an der Erforschung dieser Tiergruppe stand die Entdeckung, dass der in Mitteleuropa weit verbreitete Teichfrosch ein Hybrid ist, der auf Kreuzungen zwischen Kleinem Wasserfrosch und Seefrosch zurückgeht. Die eigentliche Sensation war jedoch die Aufklärung der Vererbungs- und Reproduktionsmodi dieser Hybridform, die innerhalb der Wirbeltiere einmalig sind und den europäischen Wasserfroschkomplex als evolutionsbiologischen Sonderfall charakterisieren. Der Autor, der sich seit ca. 20 Jahren intensiv mit Wasserfröschen beschäftigt, fasst in der vorliegenden Monografie den aktuellen Wissensstand auf den Gebieten der Systematik und Populationsgenetik des westpaläarktischen Wasserfroschkomplexes zusammen. Von allen bisher bekannt gewordenen Arten und genetisch differenzierbaren Formen werden die charakteristischen Merkmale, die Verbreitung sowie Ökologie und Verhalten vorgestellt und neue Hypothesen zu ihren verwandtschaftlichen Beziehungen diskutiert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Darstellung der Vererbungsmodi hybridogenetischer Hybridformen und der Populationsgenetik der mitteleuropäischen Wasserfrösche des sogenannten R. esculenta-Komplexes gelegt. Ein weiterer Themenbereich befasst sich mit der Gefährdung und dem Schutz von Wasserfröschen, die noch immer zu den Stiefkindern der Naturschützer zählen. An vielen Stellen flossen noch unveröffentlichte Daten und Beobachtungen in die Abhandlungen ein. Dadurch, aber auch durch die Hinweise auf offene oder nicht vollständig geklärte Fragen, ist diese Monografie für einen breiten Leserkreis, vom Feldherpetologen über den Naturschützer und Biologiestudenten bis hin zum Wissenschaftler von Interesse und regt zu weiteren Untersuchungen an.

 

Über „Die westpaläarktischen Wasserfrösche“

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur „Die westpaläarktischen Wasserfrösche“ wurde erarbeitet und verfasst von Jörg Plötner. Dieses Sachbuch erschien am 01.09.2005 und wurde herausgegeben von Laurenti.

Bücher wie „Die westpaläarktischen Wasserfrösche“ sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen der Umwelt und des Artenschutzes sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Die westpaläarktischen Wasserfrösche" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in „Die westpaläarktischen Wasserfrösche“ informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie „Die westpaläarktischen Wasserfrösche“, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

Marke

Laurenti

Größe 21 × 15 cm

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