Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes

Autoren: Andreas Bettinger

24,80 

  • Hardcover: 199 Seiten
  • Verlag: Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL)
  • Autor: Andreas Bettinger
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 09.11.2016
  • ISBN-10: 3-923877-61-7
  • ISBN-13: 978-3-923877-61-4
  • Größe und/oder Gewicht: 27,0 x 23,5 cm
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)
Mit Imkerkollegen gegen die umweltschädliche Agrarpolitik der FDP (Foto: Klaus Maresch)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Das Publikationsvorhaben eines aktuellen geographisch-landeskundlichen Gesamtüberblicks über das Saarland ist aufgrund der Fülle geographischer Teilaspekte als zweibändiges Werk konzipiert worden. Den nun vorliegenden ersten Band haben Andreas Bettinger und Olaf Kühne verfasst. Olaf Kühne ist derzeit Professor für Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität Tübingen; Dr. Andreas Bettinger leitet das Referat für Arten- und Biotopschutz / Zentrum für Biodokumentation im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes. Beide Autoren sind in den Bereichen ihrer Fachgebiete ausgewiesene Kenner. Schon lange beschäftigen sie sich wissenschaftlich mit der Region. Dementsprechend umfangreich ist auch die Liste der von ihnen hierzu vorgelegten Forschungsarbeiten. Der erste Band dieser geographischen Landeskunde des Saarlandes widmet sich den Themenkomplexen Natur, Landschaft und Umweltschutz. Bei der Beschreibung der naturgeographischen Gegebenheiten des Saarlandes werden die unbelebte (abiotische) Umwelt ? also Geologie, Oberflächenformen, Klima, Gewässer und Böden ? sowie die belebte (biotische) Umwelt ? d.h. die Pflanzen- und Tierwelt ? annähernd gleichgewichtet berücksichtigt. Dies stellt insofern eine Besonderheit dar, als in den meisten geographischen Landeskunden ein Schwergewicht auf die Beschreibung der abiotischen Ausstattung des jeweiligen Betrachtungsraumes gelegt wird. Die belebte Umwelt, vor allem die Tierwelt, ist in vielen geographisch-landeskundlichen Übersichten dagegen eher unterrepräsentiert. An die Einzelbetrachtung der vorgenannten Geofaktoren schließen sich im vorliegenden Band umfangreiche Ausführungen zur naturräumlichen Gliederung des Landes an. Darin werden alle naturräumlichen Haupteinheiten, die im Saarland liegen oder in das Land hineinreichen, nach Haupteinheitengruppen gegliedert vorgestellt. Diese naturräumliche Gliederung ist weit mehr als eine intellektuelle Spielerei. Sie bildet vielmehr eine wichtige Grundlage für den Naturschutz, denn in einem ganzheitlichen Naturschutzkonzept sollen sich alle Naturräume auch durch für sie repräsentative Schutzgebiete wiederfinden. Seinen Abschluss findet der erste Band in der Darstellung ausgewählter Umweltprobleme. Dazu gehören etwa der Klimawandel, die Ozonbildung sowie Gewässer- und Bodenbelastungen ebenso wie bereits ergriffene Umweltschutzmaßnahmen. Das in diesem Zusammenhang thematisierte Wechselspiel von Gesellschaft und Umwelt leitet gewissermaßen schon zum zweiten Band über. Dieser wird sich unter anderem mit Aspekten des soziokulturellen und sozioökonomischen Wandels seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschäftigen sowie die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Raumentwicklung im Saarland darstellen.

 

Über “Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes”

Das vorliegende Sachbuch zu Themen aus Umwelt und Natur “Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes” wurde erarbeitet und verfasst von Andreas Bettinger. Dieses Sachbuch erschien am 09.11.2016 und wurde herausgegeben von Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL).

Bücher wie “Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes” sind im Onlineshop des Honighäuschens bestellbar. Online bestellte Fachbücher zur Imkerei und zu anderen Themen der Umwelt und des Artenschutzes sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung nahmen ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen.

Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)
Wann haben Sie zuletzt einen Schwalbenschwanz in Ihrem Garten gesehen? (Foto: Klaus Maresch)

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der achtzehnjährige Fahrschüler, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchenden Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsprojekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt.

Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung “Natur ja, aber bitte woanders!” nicht in Ordnung ist.

Die wunderschöne Welt der Natur

An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in "Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes" informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
An unserem Bienenstand auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn haben wir auch über Themen wie in “Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes” informiert. (Foto: Klaus Maresch). (Foto: Klaus Maresch)
Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen “schön ordentlich” zu halten, bevor “die Nachbarn was sagen”; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest in einem Kindergarten oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher wie “Vielfalt zwischen Grenzen – Eine geographische Landeskunde des Saarlandes”, die Ihnen die fantastische Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie anderer Insekten näherbringen.

Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch oder zu einer Beratung im Umgang mit Bienen, Wespen, Hornisse, Wildbienen und Hummeln zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns und zwar das ganze Jahr – nicht nur zu Weihnachten.

Gewicht 1105 g
Größe 27 × 23,5 cm

Marke

Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL)

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