Der Nashornkäfer

Der Nashornkäfer

19,95 

  • Softcover : 77 Seiten
  • Verlag: VerlagsKG Wolf
  • Autor: Henschel, Hans
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.07.2003
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-89432-239-X
  • ISBN-13: 978-3-89432-239-7
  • Größe und/oder Gewicht: 20,5 x 14,5 cm

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Artikelnummer: 9783894322397 Kategorie: Schlagwörter: , , Product ID: 8731

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Eine der auffälligsten Erscheinungen unserer heimischen Käferwelt ist der Nashornkäfer, der zur weltweit verbreiteten Familie der Blatthornkäfer gehört. Seine versteckte, meist unterirdische und nächtliche Lebensweise hat aber zur Folge, daß man ihn sehr selten sieht. Die Art, die wahrscheinlich seit dem Jungtertiär besteht und deren ursprünglicher Entwicklungsraum faulendes Holz alter hohler Laubbäume (besonders der Eichen) ist, dürfte darum mit der Einwanderung der Eichen in der früheren Wärmezeit in unserem Gebiet erschienen sein. Die saprophage Lebensweise der Nashornkäfer ließ sie nach Verminderung der Wälder sich an neue Lebensräume anpassen und zum Kulturfolger werden. Teilweise hatten sie sich so spezialisiert (z.B. auf Gerberlohe), daß sie dort mit der Einführung chemischer Verfahren ausstarben. Dem Nashornkäfer gelang es, sich neuen Entwicklungsräumen anzupassen. In der vorliegenden Arbeit wird eine übersichtliche Darstellung der Anatomie, Morphologie und Biologie des Käfers geboten. Die Metamorphose dauert drei bis fünf Jahre, von denen die meiste Zeit von der Larvenentwicklung in Anspruch genommen wird. Die Ernährung des Käfers und seiner Entwicklungsstadien ist komplizierten Zersetzungsvorgängen unterworfen, bei denen Darmbakterien eine große Rolle spielen. Wenn auch manche Fragen noch ungeklärt sind, so erkennen wir doch im Zusammenwirken von vielerlei Faktoren die latente Energie, die die Erhaltung der Art erzielt.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

Zusätzliche Information

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