Honig

34,90 

  • Hardcover : 240 Seiten
  • Verlag: Brandstätter Verlag
  • Autor: Derndorfer, Eva; Fischer, Elisabeth
  • Übersetzer*in: Fotograf / Fotografin Hummer, Wolfgang; Fotograf / Fotografin Priller, Sonja
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 9/4/2017
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-7106-0150-9
  • ISBN-13: 978-3-7106-0150-7
  • Größe und/oder Gewicht: 27,0 x 20,0 cm
Artikelnummer: 9783710601507 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , , , , , , Product ID: 3766

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Ein Teelöffel Honig ist das Lebenswerk einer Honigbiene. Die Biene war noch nie so populär wie heute, denn wir alle verbinden das Schicksal der Bienen mit unserem eigenen. 80 % aller Blüten werden von Insekten bestäubt, den Großteil davon übernimmt die Honigbiene. Und das auch mitten in der Stadt – Urban beekeeping ist angesagt, traditionelles Imkerhandwerk trifft auf Pionier geist. In diesem Buch werden sieben „Local Heroes“ aus Deutschland und Österreich porträtiert, die auf besondere Weise für Mensch und Biene aktiv sind. Honig macht die Landschaft, in der er gesammelt wurde, schmeckbar. Ein Honig aus dem Allgäu hat ein anderes Aroma als einer aus Hamburg oder Wien. Neben seinen unzähligen sensorischen Eigenschaften bereichert Honig unseren Speiseplan: Hähnchen-Spieße mit Honig-Krokant, Pulled-Duck- Sandwich, knackige Salate mit Honig-Dressing oder herzerwärmend Süßes. Das Beste daran: Wir tun uns selbst etwas Gutes!

Fachliteratur rund um blütenbesuchende Insekten

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Insekten

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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