Schmetterlinge fliegen leise

Schmetterlinge fliegen leise

13,50 

  • Buch : 35 Seiten
  • Verlag: Zwiebelzwerg
  • Autor: Thomas, Beate
  • Übersetzer*in:
  • Auflage: 1. Aufl., erschienen am 01.11.2012
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-86806-360-9
  • ISBN-13: 978-3-86806-360-8
  • Größe und/oder Gewicht: 20,5 x 29,5 cm

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Artikelnummer: 9783868063608 Kategorie: Schlüsselworte: , , Product ID: 12552

Beschreibung

HONIGHÄUSCHEN (BAFMW) – Beate Thomas, geboren 1956, ist Erzieherin und leitet in ihrer Heimatstadt Koblenz eine Kindertagesstätte. Schon als Kind verspürte sie den Wunsch zu schreiben und brachte ihre Gedanken über sich und die Welt zu Papier. Später erhielt sie in einem Fernstudium Einblick in die Vielfältigkeit schriftstellerischen Schaffens. Ihr erstes Buch „Wenn die Liebe grundgelegt“ ist ebenfalls im Zwiebelzwerg Verlag erschienen und enthält Gedichte und kurze Texte, in denen Entwicklung und Erwachsenwerden, sowie der Wert des kindlichen Seins die Hauptthemen sind. Ihr zweites, hier vorliegendes Buch – ein Bilderbuch nicht nur für Kinder – gibt Einsicht in das sensible Thema eines kindlichen Trauerprozesses, die Autorin erspürt die Gefühlswelt eines trauernden Kindes. Das Bilderbuch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht, die selbst mit Trauererfahrungen konfrontiert sind. Aber auch für den Erwachsenen, der sich in die Erlebniswelt eines trauernden Kindes einfühlen will. Das Buch soll die Themen Tod und Trauer nicht „žausschlachten“. Vielleicht kann es Impulse geben, sich mitzuteilen, über Gefühle zu sprechen und Schmerz und Trauer miteinander zu teilen. Ich will auch keine Idealverhältnisse darstellen. Ilona wurde von der schweren Krankheit ihrer Mutter ausgeschlossen. Sie hatte nicht die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden. Die Teilnahme an der Beerdigung verweigert sie aus Trotz und weil ihr die ganze Situation nicht geheuer ist. Was Ilona jetzt erlebt: Wut und Aggressivität, Ohnmacht und Schuldgefühle, übersteigt ihre bisherigen Erfahrungen. Sie braucht die einfühlsame Hilfe ihrer Tante und ihres Vaters. Sie braucht Formen, um ihre Trauer ausdrücken und verwandeln zu können. Ilona kennt, wie alle Kinder, von sich aus keine Tabus. Sie stellt direkte Fragen und will die Dinge genau wissen. Es ist wichtig für sie, ihr inneres Erleben darstellen zu dürfen und ernstgenommen zu werden. Denn ihre kindliche Seele drückt sich in Bildern, Symbolen und Träumen aus.

Das Thema Bienensterben, Rückgang von Insekten und allgemeines Artensterben ist in aller Munde und das Honighäuschen als frühere Bioland Imkerei hat sich von Anfang an daran beteiligt. Ich blicke auf mehr als 35 Jahre Imkereierfahrung zurück, die ihren Anfang 1982 mit den ersten eigenen Bienen nahm.

Der zehnjährige Junge, der 1977 einem Hamburger Imker über die Schulter schaute; der Fünfzehnjährige, der mit der Imkerei in Zeiten begann, in denen es noch keine Varroamilbe gab; der Achtzehnjährige, der lernte, dass man die Windschutzsscheibe seines Autos nach einer längeren Fahrt von Insekten säubern muß; der zwanzigjährige Student, der für seine Bienen einen Platz in Bonn suchte; der dreißigjährige Berufsimker, der seinen Bienen quasi eine Gutenachtgeschichte erzählte und sich den Kopf zerbrach, wie man die Umwelt mit ihren Bienen, Wespen, Schmetterlingen und andere blütenbesuchende Insekten vor den Machenschaften der Agrargiftindustrie und der Gleichgültigkeit agrarindustriehöriger Politiker schützt; der Imker, der nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Bonn die Öffentlichkeit suchte, um bei Führungen an den Bienen auf dem Dach der Bundeskunsthalle zu erleben, dass Kinder (und deren Helikoptermuttis!) Angst vor Schmetterlingen hatten, bis hin zum Begleiter von Forschungsproekten zu den Riesenhonigbienen Nepals oder den Killerbienen Afrikas, stellt fest, dass etwas sehr im Argen liegt in unserem Umgang mit der Umwelt. Es sollte jedem bewußt sein, dass die Haltung „Natur ja, aber bitte woanders!“ nicht geht.

Die wunderschöne Welt der Natur

Jeder Griff zum Unkrautvernichtungsmittel, um den Rasen „schön ordentlich“ zu halten, bevor „die Nachbarn was sagen“; jeder überflüssige Einsatz zur Bekämpfung eines Wespennestes – ja, auch damit habe ich zu tun und berate gern, wenn ein Hornissennest oder ein Wespennest in Bonn den Haus- und Gartenbesitzer vor Fragen stellt, sollte begleitet sein von der Frage, ob das wirklich sein muß.

In unserem Online-Buchshop finden Sie viele Bücher, die Ihnen die wunderschöne Welt der Bienen, Wespen, Ameisen, Hornissen und Schmetterlinge sowie andere Insekten näherbringen.Aber nach wie vor stehe ich Ihnen auch gern zu einem Gespräch zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben. Besuchen Sie uns in Bonn im Bundesamt für magische Wesen.

Und natürlich gibt es auch weiterhin Honig, Bienenwachskerzen und Met bei uns im Honighäuschen.

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