PressespiegelWildbienen

Nisthilfe für summende Friedhofsbewohner

Auf dem Friedhof „Om Berg“ in Bonn-Hoholz gibt es eine neue Insekten-Nistwand

Honighäuschen (Bonn) - Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie für Wildbienen, Hummeln & Co. ein Insektenhotel selber bauen können, welche Materialien für Nisthilfen geeignet sind und welcher Standort für ein Bienenhotel und seine Bewohner empfehlenswert ist. Heißen Sie die Nützlinge auf Ihrem Balkon und in Ihrem Garten willkommen! Lesen Sie, welche Blumen für die Bienen und Hummeln Nektar bieten und wie sie aus Ihrem Garten einen bienenfreundlichen Naturgarten zaubern können. 70 Porträts helfen Ihnen, die Vielfalt der Wildbienen, Hummeln, Hornissen und Wespen kennenzulernen. Hier erfahren Sie alles über die Lebensweise der nützlichen Insekten im Garten und welche Insektenhotels oder Lebensräume sie bevorzugen.
Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie für Wildbienen, Hummeln & Co. ein Insektenhotel selber bauen können.

Auf dem Friedhof „Om Berg“ in Bonn-Hoholz gibt es eine neue Insekten-Nistwand: Bienen, Hummeln und andere summende Friedhofsbewohner finden in der zwei Meter hohen und ein Meter breiten Holzkonstruktion einen Unterschlupf. Errichtet wurde die Nisthilfe von der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft im Rahmen des durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Projektes „Lebensstätte Friedhof“.

Seit 2019 arbeiten die Biologische Station und das Amt für Umwelt und Stadtgrün im Rahmen des Projektes „Lebensstätte Friedhof“ zusammen und setzen verschiedene ökologische Aufwertungsmaßnahmen auf den städtischen Friedhöfen um. Der Wandel der Friedhofskultur spielt dabei eine bedeutende Rolle: Weil sich immer mehr Menschen für eine Urnenbestattung entscheiden, wird insgesamt weniger Fläche für Grabanlagen benötigt. Auf den frei werdenden Flächen entstehen stattdessen artenreiche Blühwiesen mit regionalem Saatgut. Von den Maßnahmen profitieren zahlreiche Insekten, Vögel und Fledermäuse.

Bei der Einweihung der Insekten-Nistwand auf dem Friedhof „Om Berg“ erklärte Oberbürgermeisterin Katja Dörner: „Die Erhöhung der innerstädtischen Artenvielfalt ist der Stadt ein wichtiges Anliegen. Im Rahmen des Labeling-Verfahrens ‚Stadtgrün naturnah‘ konnten wir bereits verschiedene wichtige Projekte zur ökologischen Aufwertung der Bonner Friedhöfe umsetzen. Ich freue mich sehr, dass wir hierzu im Rahmen des Projektes ‚Lebensstätte Friedhof‘ zudem die tatkräftige Unterstützung der Biologischen Station erhalten!“

Der Geschäftsführer der Biologischen Station Christian Chmela ist mit dem bisherigen Projektverlauf sehr zufrieden: „Unter Experten ist es schon länger bekannt, dass Friedhöfe ein großes Potential als innerstädtischer Lebensraum für wildlebende Tiere und Pflanzen haben. Sehr erfreulich ist jedoch, dass zusammen mit dem LVR erstmalig im Rheinland ein Projekt gestartet werden konnte, um auf die ökologische Bedeutung von Friedhöfen aufmerksam zu machen. Die Stadt Bonn zeigt zudem eine große Bereitschaft, vorgeschlagene Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Friedhöfe umzusetzen. Wir hoffen, dass dieses Pilotprojekt Schule machen wird und das Thema künftig auch von anderen Kommunen aufgegriffen wird.“

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