Ein Wespennest in der Kindertagesstätte Ennertzwerge in Bonn (Foto: Klaus Maresch))

50-Jähriger in NRW bekämpft Wespennest mit Gasbrenner und setzt Dachstuhl in Brand

Wespennester mit einem Gasbrenner zu bekämpfen, das ist keine gute Idee. Das überläßt man besser Fachleuten. (Foto: Klaus Maresch)

Paderborn (AFP) – Ein 50-Jähriger hat in Nordrhein-Westfalen versucht, ein Wespennest mit einem Gasbrenner zu bekämpfen – und einen Dachstuhl in Brand gesetzt. Das Feuer konnte allerdings noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden, wie die Polizei in Paderborn am Donnerstag mitteilte. Demnach war der Mann am Mittwochnachmittag in Delbrück mit einem für Unkraut vorgesehenen Gasbrenner gegen das Wespennest unter der Dachtraufe eines Wohnhauses vorgegangen.

Gasbrenner setzt Dämmaterial in Brand

Dabei fingen das Dämmmaterial und mehrere Dachlatten Feuer. Ein 58-Jähriger konnte das Feuer mit Wasser aus einem Gartenschlauch löschen. Die Feuerwehr stellte sicher, dass keine Glutnester zurückblieben. Dafür mussten einige Dachpfannen abgedeckt werden. Die beiden Männer wurden von Rettungssänitätern betreut.

Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf einige hundert Euro. Gegen den 50-Jährigen ermitteln die Beamten nun wegen fahrlässiger Brandstiftung und eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Wespen stehen unter Naturschutz und dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen bekämpft werden.

ald/cfm

© Agence France-Presse

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