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Mit freifliegenden Hornissen im Auto auf der Autobahn

Ich bin ja des öfteren mit Hornissen im Auto unterwegs. Aber normalerweise sind die Hornissen in einer ausbruchsicheren Transportbox gut verstaut. Und so spät im Jahr nehme ich eigentlich keine Umsiedlung eines Hornissennestes in Bonn oder dem Rhein-Sieg-Kreis mehr vor.
Heute jedoch musste ich tatsächlich noch eine Umsiedlung eines Hornissennestes im Bonner Stadtteil Röttgen am Rande des Kottenforstes durchführen. Ein Nest nagte sich in der Zwischendecke durch ins Innere des Hauses, Rigips ist bekanntlich kein Hindernis für kräftige Hornissenkiefer.
Ein ziemlich starkes Hornissennest, es waren schon Drohnen und junge Königinnen zu sehen, die alte Königin lief aber auch noch im Nest herum.
Mit einem Handwerker wurde die Decke geöffnet und die Hornissen wurden mit einem umgerüsteten Staubsauger abgefangen und in eine neue Transportbox verbracht – so weit so gut. Das ganze gehörte zu einem Set, dass ich ausprobieren wollte und mir vom Hersteller empfohlen worden war.

Transport der Hornissen im Auto

Eine jugne Hornissenkönigin flog später zusammen mit anderen Hornissen im Auto herum. Sie wurde später geborgen und wieder ins Hornissennest zurückgebracht. (Foto Honighäuschen)
Eine jugne Hornissenkönigin flog später zusammen mit anderen Hornissen im Auto herum. Sie wurde später geborgen und wieder ins Hornissennest zurückgebracht. (Foto Honighäuschen)

Was eher NICHT so gut lief, war der Transport der Hornissen. Die hatten sich in Nullkommanichts durch die Absaugbox aus Pappe von Killgerm durchgenagt und flogen mir im Auto um die Nase, während ich auf der Autobahn unterwegs war.

Man krabbelte an den Scheiben hoch und runter, flog herum, stach hier und da den Fahrer – was man eben so macht als verärgerte Hornisse. Vor allem, wenn man Grund dazu hat.
 
Und dann hatte ich die Polizei da. Ein Streifenwagen fuhr auf der Höhe der Zufahrt Lengsdorf hinter mir auf die A 565 Richtung Köln.
 

Polizisten weigerten sich, die Hornissen zur Kenntnis zu nehmen

Erst hinter mir mit Blick auf die Heckscheibe mit dem Hornissengewusel und dann langsam an mir vorbeifahrend mit Blick auf die herumkrabbelnden Hornissen an den Seitenscheiben des Autos.
Sehr langsam.
Noch langsamer.
Die Beamten machte riesige Augen und ich sah die Überlegungen. Hörte förmlich die Unterhaltung im Auto.
„Halten wir den jetzt an?“
„Sach ma … Sind das Hornissen?“
„Sieht so aus?“
„Ja wer ist denn so bekloppt und fährt mit Hornissen im Auto herum?“
„So bekloppt kann doch niemand sein!“
„Eben. Und wenn niemand so bekloppt sein kann, dann sind da auch keine Hornissen im Auto und dann halten wir den auch nicht an.“
„Genau. Weiterfahren!“

Bilanz der Tour mit den Hornissen im Auto

Der Wabenbau des umgesiedelten Hornissennestes mußte mit Stützstreben versehen werden. (Foto: Honighäuschen)

5 Hornissenstiche (Kopf, Arme, Hand) später, 15 min Fahrt und zu Hause angekommen. Zweiten Staubsauger geholt, die Nachbarn beruhigt. die verärgerten Hornissen eingefangen, das umgesiedelten Hornissennest im Kasten einlogiert, mit Futter versorgt und für heute reicht es mir wirklich.

Das war hoffentlich die allerletzte Umsiedlung eines Hornissennestes in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis in diesem Jahr…

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich“: Wie die Stadt Bonn Bäume bewässert

Bonn – Bäume in der Stadt, Straßenbäume, Bäume in den Park- und Grünanlagen, auf Spielplätzen und Friedhöfen tragen wesentlich zum innerstädtische Klima und Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Besucher Bonns bei.

Daher legt die Verwaltung großen Wert auf die gute Pflege der oft prägenden Bestandteile der Stadtgestaltung. Ein ganz entscheidendes Kriterium, dass ein Baum in nicht immer baumfreundlichen urbanen Umwelt überlebt, ist, dass er ausreichend mit Wasser versorgt wird.

In Zeiten großer Hitze und Trockenheit leidet das Stadtgrün besonders unter Wassermangel unter anderem als Folge von Grundwasserabsenkungen, Bodenverdichtungen, Bodenversiegelungen. Daher hilft die Stadt Bonn auch mit Wässern nach. An der Oscar-Romero-Straße zum Beispiel, bei jungen Spitzahornen, die dort im vorigen Jahr gepflanzt wurden. Im Auftrag gießt dort ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen die Jungbäume. Bei einem Ortstermin am Dienstag, 23. August 2022, erläuterte Dieter Fuchs, Leiter des Bereichs Stadtgrün im Amt für Umwelt und Stadtgrün, gemeinsam mit Kollegin Ute Odenthal, wie wichtig es ist, den Stadtbäumen bei Trockenheit zu helfen, aber auch, wo dem Bewässern Grenzen gesetzt sind.

Wurzeln müssen in die Tiefe gelockt und die Bäume zur Selbstversorgung erzogen werden

„Bereits seit Mai dieses Jahres haben wie eine deutlich zu trockene Witterung. Dazu kamen und kommen überdurchschnittliche Temperaturen und Sonnenstunden, so dass die Böden stark ausgetrocknet sind“, beschreibt Dieter Fuchs die aktuelle Situation. Damit gleicht diese dem Dürrejahr, das Deutschland bereits 2018 erlebt hatte.

Eine ausreichende Wasserversorgung ist aber essenziell für das Gedeihen der Stadtbäume. Das vorrangige Ziel muss es daher sein, die Wurzeln – beispielsweise durch entsprechendes Substrat und einen geeigneten Bodenaufbau – in die Tiefe zu locken und den Baum zu ertüchtigen, sich eigenständig mit Wasser zu versorgen, um sich dadurch am Standort zu akklimatisieren.

„Da Wasser ein teures Gut ist und die Bäume zur Selbstversorgung erzogen werden müssen, lautet unser Motto immer ‚So viel wie nötig, so wenig wie möglich‘, sollte eine zusätzliche Bewässerung erforderlich sein“, betont Fuchs, der auch Leiter des Arbeitskreises Stadtbäume der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) ist.
Hauptbedarf an Wasser liegt zwischen März und Juni

Bienenbäume wie hier auf einem Kinderspielplatz brauchen in Trockenzeiten Wasser, um Nektar für Blütenbesucher zu produzieren. (Foto: Klaus Maresch)

Bei zusätzlichen Wässerungen muss der Fokus auf den Jungbäumen liegen, da sich diese noch nicht eigenständig ausreichend mit Wasser versorgen können. Ein alter Baum kommt in der Regel ohne zusätzliche Wässerungen aus. Um eine Bewässerung von Bäumen sinnvoll zu organisieren, muss man wissen, dass der Hauptbedarf an Wasser grundsätzlich in den Monaten März bis Juni liegt. Trockenperioden danach werden besser verkraftet, da dann auch die Zeit des Hauptwachstums vorüber ist.

Ein wichtiger Aspekt ist auch, wieviel Wasser im Boden wirklich für die Pflanze verfügbar ist. Dies ist je nach Bodenart unterschiedlich. So kann man schätzungsweise davon ausgehen, dass in gesättigten Sandböden rund 130 Liter pro Kubikmeter gespeichert werden können. In so genannten Schluffböden, das sind sehr feinkörnige Böden, sind es rund 250 Liter pro Kubikmeter. Tonböden können etwa 100 Liter pro Kubikmeter an Wasser halten.

Durchschnittlich braucht ein Jungbaum wöchentlich rund 100 Liter Wasser, um ausreichend gedeihen zu können. Theoretisch hochgerechnet wären für einen gesunden Großbaum alle 14 Tage etwa 20.000 Liter Wasser notwendig. „Dies verdeutlicht, dass eine Wässerung eines Großbaumes, neben der zweifelhaften Notwendigkeit, fast unmöglich ist“, sagt Ute Odenthal aus dem Baubereich der Abteilung Stadtgrün und unter anderem zuständig für die Pflege des Grüns. Große und ältere Bäume sollten daher auch von Anwohnern nicht gegossen werden. Die Wurzeln älterer Bäume reichen tief in den Erdboden und breiten sich sehr weit aus. Als Orientierung: der Wurzelbereich entspricht in etwa dem Kronendurchmesser. Die Bäume nehmen ihr Wasser aus tiefen Erdschichten auf. Gießwasser erreicht in solchen Fällen kaum den Bereich, in dem es die Wurzeln des Baumes aufnehmen könnten.

Bewässerung bleibt auf junge Straßenbäume beschränkt

Derzeit beträgt die übliche Pflege durch Unternehmer vier Jahre. Wenn sich die Temperaturen allerdings im Rahmen der klimatischen Entwicklung weiterhin erhöhen, muss eine generelle Verlängerung der Entwicklungspflege erfolgen. Je nach Standort und Witterung können Wässerungen auch noch bis zum zehnten Standjahr erforderlich werden. Ziel ist es, dass ein Baum spätestens nach dieser Zeit in der Lage sein muss, sich selbst ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Grundsätzlich wird eine Bewässerung auf die jungen Straßenbäume beschränkt bleiben. In Grünanlagen und auf Grünflächen sind Bewässerungen nur im Einzelfall möglich, in den Stadtwäldern überhaupt nicht.

Die Wässerung von Jungbäumen kann auch über Wassersäcke erfolgen. Bei Füllmengen von 55 bis 100 Litern wird das Wasser über kleine Öffnungen am Grund des Wassersacks tröpfchenweise in den Boden abgegeben. Da das Wasser sehr langsam im Ballenbereich versickert, steht es dem Baum vollumfänglich zur Verfügung. Dieses System hat sich insbesondere bei Hanglagen bewährt oder in dem Fall, wenn kein Gießrand, den die Stadt Bonn bevorzugt, eingebaut werden kann.

„Allerdings besteht die Gefahr, dass bei konstanter Feuchte im oberen Boden die Wurzelentwicklung nicht in die Tiefe gelenkt wird und sich teilweise Pilzbewuchs unter den Säcken bilden kann“, gibt Fuchs zu bedenken. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass oftmals nicht der gesamte Ballen befeuchtet wird. Hinzu kommt, dass die Säcke im Herbst abgeräumt, gesäubert und gelagert werden müssen. Sie sollten daher also nur in besonderen Fällen ausnahmsweise eingesetzt werden.

Grenzen der Bewässerung: Embolie im Baum

Bei allen Anstrengungen gibt es aber auch physiologische Grenzen bei der Bewässerung von Bäumen. Bei Temperaturen von über 45°C setzt bei vielen Bäumen der Wassertransport aus, da der Verdunstungssog in den Blättern so stark werden kann, dass die feinen, durch Kohäsion zusammengehaltenen, Wasserfäden in den Leitungsbahnen reißen und Luft eintreten kann. Es entsteht eine meist irreversible Embolie, der Baum vertrocknet selbst bei ausreichender Bewässerung.

Bürgerinnen und Bürgern, die die Stadtbäume unterstützen möchten, rät Fuchs: „Auch wenn wir die Jungbäume wässern, freuen sich diese bei besonders heißen Temperaturen über zusätzliches Wasser.“ Dabei gilt – lieber einmal zehn Gießkannen als zehnmal eine. „Das heißt, geben Sie diese Menge lieber einmal die Woche komplett, als jeden Tag ein bisschen. Das Wasser kann dann in tiefere Erdschichten sickern. Bei geringen Wassergaben besteht die Gefahr, dass ein Großteil des Wassers bereits an der Oberfläche verdunstet“, so der Baumexperte.

Weitere Informationen auch unter www.bonn.de/stadtbaeume.

Julia Johnson ist neue Stadtförsterin in Bonn

Julia Johnson studierte Forstwirtschaft an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde sowie Forstwissenschaften und Waldökologie mit dem Schwerpunkt Waldnaturschutz in Göttingen. Im Rahmen ihres Referendariats für den höheren Forstdienst war Julia Johnson zuletzt im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Würzburg tätig, wo sie unter anderem mit dem Erstellen von Vegetationsgutachten sowie der Beratung von Privatwaldbesitzern betraut war.

Den forstbetrieblichen Teil ihrer Ausbildung absolvierte sie in einem Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten in Ebrach im Steigerwald. Eine prägende Zeit für Julia Johnson, denn der ehemalige Betriebsleiter Ulrich Mergner entwickelte das in Fachkreisen bekannte Trittsteinkonzept: Es zeigt einen Weg auf, wie sich Forstwirtschaft und Artenschutz durch viele kleine geschützte Bereiche mit Totholzbeständen miteinander vereinen lassen. Auch der Bonner Stadtwald besteht zu zehn Prozent aus Naturwaldzellen, welche nicht bewirtschaftet und einer natürlichen Entwicklung überlassen werden.

Nach ihrer Staatsprüfung im Oktober 2021 übernimmt Julia Johnson nun die Leitung der Bonner Stadtförsterei mit 18 Mitarbeitenden im Amt für Umwelt und Stadtgrün. Johnson, die nicht nur für ihre berufliche Karriere an verschiedenen Orten Station gemacht hat, sondern als Tochter eines pensionierten US-Army-Offiziers bereits in ihrer Jugend in den unterschiedlichsten Orten sowohl in Deutschland als auch in den USA gelebt hat, freut sich sehr auf ihre neue Wahlheimat Bonn: „Bonn ist nicht nur eine spannende und internationale Großstadt, sondern auch eine besonders grüne Stadt. Der hohe Waldanteil ist wirklich etwas Besonderes für eine Stadt dieser Größe“, betont die neue Stadtförsterin.

Den Wald klimafit und zugleich sicher für Besucher machen

Typische Waldbewohner sind Bienen, hier einer unserer Bienenstände in einem Bestand mit Edelkastanien. (Foto: Klaus Maresch)

Typisch für einen „Großstadtwald“ sind auch die damit einhergehenden Herausforderungen: „Eine große Herausforderung sind die vielfältigen Ansprüche an den Bonner Stadtwald: Es gibt die klassischen Waldspaziergängerinnen, die vor allem Erholung suchen, Familien mit Kindern, aber auch Menschen, die im Grünen Sport treiben möchten. Gleichzeitig stehen wir vor den Herausforderungen der Klimakrise. Wir müssen den Wald klimafit und zugleich sicher für Besucherinnen machen“, so Johnson.

Großen Wert legt Julia Johnson, in deren Zuständigkeit nicht nur die Stadtförsterei mit dem Wildgehege auf der Waldau, sondern auch das im Sommer 2019 neu eröffnete Haus der Natur liegt, auf das Thema Waldpädagogik. Sie selbst hat das waldpädagogische Zertifikat und möchte sobald wie möglich persönlich Waldführungen aus dem Programm des Haus der Natur übernehmen und als Stadtförsterin den Bonner Kindern und Jugendlichen den Lebensraum Wald näherbringen.

Auch in ihrer Freizeit nutzt die neue Wahlbonnerin jede Gelegenheit, um ihr neues „Revier“ kennenzulernen. Mit ihrem Border-Collie „Kowi“ (übersetzt „Waldbewohner“) unternimmt sie ausgedehnte Spaziergänge durch den Bonner Stadtwald. Einen ersten Lieblingsort hat sie bereits gefunden: „Die Kopfbuchen im sogenannten Geisterwald verbreiten mit ihren knorrigen Ästen und Formen eine ganz besondere Atmosphäre.“

Nisthilfe für summende Friedhofsbewohner

Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie für Wildbienen, Hummeln & Co. ein Insektenhotel selber bauen können.

Auf dem Friedhof „Om Berg“ in Bonn-Hoholz gibt es eine neue Insekten-Nistwand: Bienen, Hummeln und andere summende Friedhofsbewohner finden in der zwei Meter hohen und ein Meter breiten Holzkonstruktion einen Unterschlupf. Errichtet wurde die Nisthilfe von der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft im Rahmen des durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Projektes „Lebensstätte Friedhof“.

Seit 2019 arbeiten die Biologische Station und das Amt für Umwelt und Stadtgrün im Rahmen des Projektes „Lebensstätte Friedhof“ zusammen und setzen verschiedene ökologische Aufwertungsmaßnahmen auf den städtischen Friedhöfen um. Der Wandel der Friedhofskultur spielt dabei eine bedeutende Rolle: Weil sich immer mehr Menschen für eine Urnenbestattung entscheiden, wird insgesamt weniger Fläche für Grabanlagen benötigt. Auf den frei werdenden Flächen entstehen stattdessen artenreiche Blühwiesen mit regionalem Saatgut. Von den Maßnahmen profitieren zahlreiche Insekten, Vögel und Fledermäuse.

Bei der Einweihung der Insekten-Nistwand auf dem Friedhof „Om Berg“ erklärte Oberbürgermeisterin Katja Dörner: „Die Erhöhung der innerstädtischen Artenvielfalt ist der Stadt ein wichtiges Anliegen. Im Rahmen des Labeling-Verfahrens ‚Stadtgrün naturnah‘ konnten wir bereits verschiedene wichtige Projekte zur ökologischen Aufwertung der Bonner Friedhöfe umsetzen. Ich freue mich sehr, dass wir hierzu im Rahmen des Projektes ‚Lebensstätte Friedhof‘ zudem die tatkräftige Unterstützung der Biologischen Station erhalten!“

Der Geschäftsführer der Biologischen Station Christian Chmela ist mit dem bisherigen Projektverlauf sehr zufrieden: „Unter Experten ist es schon länger bekannt, dass Friedhöfe ein großes Potential als innerstädtischer Lebensraum für wildlebende Tiere und Pflanzen haben. Sehr erfreulich ist jedoch, dass zusammen mit dem LVR erstmalig im Rheinland ein Projekt gestartet werden konnte, um auf die ökologische Bedeutung von Friedhöfen aufmerksam zu machen. Die Stadt Bonn zeigt zudem eine große Bereitschaft, vorgeschlagene Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Friedhöfe umzusetzen. Wir hoffen, dass dieses Pilotprojekt Schule machen wird und das Thema künftig auch von anderen Kommunen aufgegriffen wird.“

Pützchens Markt findet 2021 nicht statt

Die Bundesstadt Bonn sagt wegen der Coronavirus-Pandemie Pützchens Markt auch in diesem Jahr ab. Nach Einschätzung der Stadt lässt die aktuelle Situation ein Volksfest in dieser Größe nicht zu. Die Entscheidung gibt die Stadt nach einem Gespräch mit Vertretern des Schaustellerverbandes bekannt.

„Ich bedauere sehr, dass wir Pützchens Markt auch in diesem Jahr absagen müssen“, sagte Oberbürgermeisterin Katja Dörner. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht. Leider lässt uns die Pandemie keine andere Wahl. Da wir uns der Tragweite der Absage bewusst sind, war die enge Abstimmung mit dem Bonner Schaustellerverband umso wichtiger. Denn die Absage trifft die Schaustellerinnen und Schausteller natürlich am härtesten. Deshalb danke ich dem Verband für das Verständnis.“

Oberbürgermeisterin Katja Dörner bedauert die Absage von Pützchens Markt 2021

Aus Sicht der Verwaltung ist die Verantwortung für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger höher zu gewichten, als das berechtigte und auch nachvollziehbare Interesse der Bevölkerung an einem Volksfest. Auch wenn immer mehr Menschen geimpft sind, so kann eine Veranstaltung mit Hunderttausenden von Gästen Anfang September 2021 nicht stattfinden.

Eine Veranstaltung mit weniger Besucherinnen und Besucher und Einlassbeschränkungen für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete wäre aus Sicht der Verwaltung keine Alternative für eines der größten Volksfeste Deutschlands. Die Stadt Bonn folgt damit auch anderen großen Kirmesveranstaltern, die ihre Feste bereits abgesagt haben. Dazu zählen das Münchner Oktoberfest, die größte Kirmes in NRW in Crange, die Rheinkirmes in Düsseldorf und das große Bürger-Schützenfest in Neuss.

Um die Bonner Schaustellerinnen und Schausteller zu unterstützen und zumindest einen kleinen wirtschaftlichen Ausgleich zu ermöglichen, bietet die Verwaltung den Schaustellern an, im Sommer ihre Jahrmarktstände in der Innenstadt von Bonn aufzustellen. Außerdem wird die Verwaltung der Bezirksvertretung Bonn vorschlagen, den Weihnachtsmarkt 2021 um zwei Tage zu verlängern. Voraussetzung ist, dass die Situation im Dezember einen Weihnachtsmarkt zulässt.

Auch der Freundeskreis Pützchens Markt wurde in die Entscheidung eingebunden, der mit eigenen Veranstaltungen, wie dem Rheinischen Abend in der Bayern-Festhalle, während der Kirmestage zum Gelingen des Pützchens Marktes beiträgt.

Für den Schaustellerverband Bonn sagte dessen zweiter Vorsitzender, Roland Barth: „Wir bedauern die Absage unserer Haupt-Veranstaltung hier in Bonn-Pützchen sehr, die auch wirtschaftlich verheerende Folgen für uns hat. Wir verstehen aber auch die Stadt Bonn mit ihren Argumenten, die jetzt eine Entscheidung fällen musste.“

Die Vertreter des Schaustellerverbands hatten im Abstimmungsgespräch den Wunsch geäußert, die Entscheidung noch um einen Monat hinauszuschieben. Dem stehen allerdingst die Abläufe in der Verwaltung entgegen, bei denen nicht nur Vorlaufzeiten zu berücksichtigen sind, sondern auch Zeitfenster für Ausschreibungen, zum Beispiel Sicherheitsdienst,  Bestellung des Feuerwerks, die Planungen bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und den Stadtwerken sowie die organisatorischen Vorbereitungen in der Marktschule.

Bienenschwarm in Lannesdorf und in der Innenstadt Bonn

Im Garten der Familie Dresen in Lannesdorf war ein Bienenschwarm gelandet und hatte sich einen alten Apfelbaum als Aufenthalt ausgesucht. (Foto: Honighäuschen)

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Es ist Frühsommer, gerade blühen Robinien und das Nahrungsangebot für Bienen und andere blütenbesuchende Insekten ist optimal. Das ist für die Bienen auch die Zeit, in der sie sich vermehren. Sie schwärmen, so heißt es, wenn das Bienenvolk sich teilt und zuerst der Teil des Volkes mit der alten Königin auszieht. Weit fliegt der erste Bienenschwarm, vom Imker auch Vorschwarm genannt, nicht, denn die alte Königin ist gewöhnlich „nicht mehr so gut zu Fuß (Flügel). Dieser erste Bienenschwarm ist oft recht groß und kann zwei kg Bienen beinhalten. Etwa eine Woche nach dem Auszug des ersten Bienenschwarmes schlüpfen die jungen Königinnen und dann kann es passieren, dass weitere, kleinere Bienenschwärme entstehen, die, da mit einer jungen und kräftigen Königin ausgestattet, auch weiter fliegen. So wird dafür gesorgt, dass keine Nahrungskonkurrenz entsteht und auch der Genpool wird nicht durch Inzucht beeinträchtigt.

Bienenschwarm bei Familie Dresen

Im Garten der Familie Dresen in Lannesdorf war ein Bienenschwarm gelandet und zog alsbald in einen mitgebrachten Bienenkasten ein. Und die Kinder aus der Nachbarschaft genossen das seltene Schauspiel. (Foto: Honighäuschen)

Bei Familie Dresen in Lannesdorf war so ein großer Bienenschwarm gelandet und hatte sich am Ast eines alten Apfelbaumes gesammelt. Der große Garten gehörte früher zu einer Obstplantage, unschwer an der Bepflanzung zu erkennen. Ehemals wurden dort Kirschen auf Hochstämmen geerntet. Am späten Nachmittag rief mich Herr Dresen an und bat um Hilfe, denn der Bienenschwarm konnte dort natürlich nicht bleiben. Angesichts der Friedfertigkeit der Bienen waren die Sorgen um etwaige Stiche zwar unbegründet, aber es herrschte auch Gewitterstimmung, und ein starker Gewitterschauer hätte das Bienenvolk in arge Bedrängnis gebracht. Also wurde ein leerer Bienenkasten ins Auto gepackt und unsere neue Mitbewohnerin, eine Studentin der Germanistik, erhielt so gleich einen Eindruck dazu, dass sich unsere frühere Imkerei Honighäuschen auch jetzt noch als Bundesamt für magische Wesen um Bienenschwärme, Wespen und Hornissen kümmert.

Im Garten der Familie Dresen in Lannesdorf war ein Bienenschwarm gelandet und zog alsbald in einen mitgebrachten Bienenkasten ein. Und die Nachbarschaft genoss das seltene Schauspiel.

Mit Hilfe von Herrn Dresen, der eine Leiter zur Verfügung stellte, wurde der Ast abgesägt, an dem sich der Bienenschwarm gesammelt hatte. Mittlerweile waren auch die Nachbarn hinzugestoßen. Die Sorge, eventuell gestochen zu werden, wich schnell angesichts der Friedfertigkeit der Bienen. Mit einem kräftigen Ruck wurden die Bienen vom Ast in die Kiste befördert, der Deckel kam auf die Kiste und dann wurde abgewartet, ob die Bienen ihre neue Behausung auch annehmen würden.

Unter den Nachbarn waren auch ein paar Kinder, die es natürlich aufregend fanden, das Treiben der etwa 10 – 15.000 Bienen so nah zu erleben. Nach ein paar ermunternden Worten setzten sich auch zwei kleine Mädchen direkt neben die summenden Bienen, die sehr schnell begannen, sich in der neuen Behausung einzurichten. Spannende Momente für die Mädchen und die Jüngste war zum Schluß kaum von den Bienen wegzubekommen.

Etwa eine Stunde später waren die Bienen komplett in den Kasten eingezogen und wurden abtransportiert. Das Bienenvolk steht bei uns im Garten im Bundesamt für magische Wesen.

Bienenschwarm an der Haltestelle Markt gegenüber der Universität Bonn

Ein Bienenschwarm war gegenüber der Universität Bonn an der Haltestelle Markt gelandet und wurde geborgen. Ein bereit gestellter leerer Bienenkasten dient dem Bienenschwarm als neues Zuhause.

Einen Tag später trudelten weitere Hilferufe ein. So hatte sich ein großer Bienenschwarm an der Bushaltestelle Markt in der Rathausgasse ein Gebüsch auserkoren, um von dort aus auf Quartiersuche zu gehen. Gegen 17 Uhr traf der Hilferuf ein und zunächst wurde das Ordnungsamt Bonn um Hilfe gebeten. Um eventuelle Unfälle zu vermeiden, die entstehen können, wenn sich Fußgänger oder Radfahrer plötzlich inmitten einer Wolke von 20.000 Bienen wiederfinden, sperrten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes das Gebüsch ab.

Als ich eintraf, stellte ich das Auto so ab, dass der leere Bienenkasten auf das Autodach platziert werden konnte. Da sich der Bienenschwarm in einem Gebüsch auf mehrere Äste verteilte, wurden die Äste nacheinander abgeschnitten und vor dem Flugloch des Bienenkastens abgeschüttelt. Natürlich unter den neugierigen Blicken zahlreicher Passanten, die sich im Laufe des Abends erklären ließen, was dort passierte und die Gelegenheit für zahlreiche Selfies nutzten. Bis zum späteren Abend waren die Bienen dann in den Kasten eingezogen und es bleibt noch, ein Dankeschön an eine Anwohnerin auszurichten, die mich mit Getränken versorgte. Für die Bienen, die natürlich auch Durst hatten in der Hitze, hatte ich Wasser dabei, aber natürlich nicht an mich selber gedacht. Gegen 21.30 Uhr war auch dieser Bienenschwarm geborgen.

Über uns und die frühere Imkerei Honighäuschen

Handgefertigte Bienenwachskerzen aus imkerlicher Produktion

An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen und unseren interessierten Lesern, die uns vom Weihnachtsmarkt Bonn her kennen und dort seit 2017 vermissen, folgendes erklären. Das Marktamt der Stadt Bonn hat unsere Bewerbung für den Weihnachtsmarkt Bonn 2017 mit einer sehr dubiosen Begründung abgelehnt und zwar mit Bezug auf Fantasyfiguren (gemeint war eine Flaschenhalterfigur in Gestalt eines Drachen), die unser Angebot beeinträchtigen würde. 2018 erhielten wir per Copy und Paste die gleiche Ablehnung, obwohl die Figur gar nicht mehr Bestandteil der Bewerbung war.

Wir haben deshalb Klage beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht und werden diese Vorgänge klären lassen, denn so geht es nicht. An dieser Stelle möchten wir auch ausdrücklich betonen, dass unser Anwalt bis kurz vor Ablauf der Frist das Gespräch mit Stadtdirektor Fuchs sowie Marktamtsleiter Borchert gesucht hat. Wir sind nämlich nicht daran interessiert, unserer Heimatstadt Schaden zuzufügen. Und wir werden alles nutzen, was uns an Möglichkeiten zur Verfügung steht, dieses Verhalten des Marktamtes und seiner beiden Mitarbeiter weiter publik zu machen.

Bis zum Herbst wird unser komplettes Angebot an Bienenwachskerzen, Honigmet, Bioland-Honig, Literatur aus den Sparten Fantasy und zu blütenbesuchenden Insekten, schwule Belletristik und zu Ludwig van Beethoven auf unseren verschiedenen Portalen, u.a. im Bundesamt für magische Wesen und bei Gay Book Fair ausführlich dargestellt, überall reagierend auf das in unseren Augen unseriöse und geschäftsschädigende Verhalten zweier Mitarbeiter des Bonner Marktamtes.

Wir haben für 2019 erneut, wie auch schon in 2018, eine notariell beglaubigte Bewerbung gleichen Inhaltes bei Herrn Müller im Marktamt der Stadt Bonn abgegeben, und ihm gegenüber ausdrücklich erklärt, dass sich unsere Verärgerung nicht gegen ihn richtet und er wie auch andere städtische Mitarbeiter bei uns im Bundesamt für magische Wesen jederzeit willkommen sind. Und das ist keine Floskel, das meinen wir wirklich so. Aber diese Vorgänge werden wir klären lassen, denn wir haben berechtigten Grund zu der Annahme, dass bei der Ablehnung unserer Bewerbung unter der neuen Leitung des Marktamtes die Tatsache, dass wir, Frank Lotz und Klaus Maresch, nun einmal ein schwules Ehepaar sind, eine nicht unmaßgebliche Rolle spielte.

Die eigene Imkerei wurde 2016 nach einer Serie schwerer Einbrüche und Einbruchsversuche mit Hakenkreuzschmiereien geschlossen, was wir darauf zurückführen, dass wir 2015 zwei junge Flüchtlinge aus dem Irak aufnahmen und dies auch öffentlich machten. In Folge erhielten wir rund 1600 Haßemails aus rechten Kreisen nebst Bedrohungen. An dieser Stelle sei bemerkt, dass „unsere“ Jungs ihren Weg machen und sich ihre Zukunft hier in Deutschland aufbauen.

Auch wenn es unsere Imkerei nicht mehr gibt, steht das Honighäuschen den Bonnern nach wie vor zur Verfügung, wenn es in Bonn Probleme mit einem ausgebüxten Bienenschwarm, einem Wespennest oder Hornissennest oder Fragen zu Bienen und anderen blütenbesuchenden Insekten gibt. Und genauso werden wir uns dem AfDreckspack entgegenstellen.

 

Hilfe, eine riesige Hornisse baut bei mir

Eine Hornissenkönigin am Eingang eines Nistkastens für Hornissen im Bundesamt für magische Wesen in Bonn

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Es ist Mai und der Frühling verlief aus Sicht einer aus der Überwinterung erwachenden „riesigen“ Hornisse, d.h. Hornissenkönigin, recht gut. Das Nahrungsangebot ist gut, es gibt keine größeren Temperaturstürze oder wirklich schweren Unwetter. Somit sind viele junge Königinnen der verschiedenen Wespenarten unterwegs, darunter eben auch Hornissen.

In diesen Tagen bekomme ich einiges an hilfesuchenden Anrufen und auch wenn es unsere Imkerei nicht mehr gibt, so sind die Erfahrungen aus mehr als 30 Jahren Umgang mit Bienen, Wespen und Hornissen natürlich weiterhin da und werden an hilfesuchende Haus- und Gartenbesitzer weitergegeben.

Gestern gab es einen Anruf, dessen Gesprächsverlauf gut geeignet ist, um ein paar Ratschläge zu geben. Folgende Situation wurde geschildet. Ein selbstgebauter Nistkasten mit einem recht großen Einflugloch für Vögel stand auf dem Kaninchenstall der Kinder. Etwa in Kopfhöhe der Hausbewohner und man hatte eine riesige Hornisse beobachtet, die im Kasten begonnen hatte, ein kleines Nest zu errichten. Die Anruferin wollte wissen, was zu tun sei. Sie war nicht wirklich aufgeregt oder panisch – auch das erlebe ich bei solchen Anrufen – sondern wollte sich nur über Hornissen informieren.

Wie geht man mit Hornissen um?

Zunächst einmal etwas zur Beruhigung. In dieser frühen Phase stellt kein Hornissennest eine Gefahr dar. Die Hornissenkönigin greift nicht an, das habe ich in meiner gesamten Zeit, in der ich als Imker tätig war, und auch Umsiedlungen von Hornissennestern vornahm, niemals erlebt. Sie baut am Dach des Nistkastens einen kleinen Stiel, an dessen Ende ein paar Zellen errichtet werden und in diese Zellen legt die Hornissenkönigin ein paar Eier. Alsbald beginnt sie, eine Schutzhülle zu errichten, die von oben nach unten wächst und in etwa Form und Größe eines Tennisballs erreicht. Dazu schafft sie zerkautes Holz heran, welches sie zu dieser Hülle verarbeitet.

Sobald die Eier schlüpfen, geht sie auf die Jagd und erbeutet Insekten, deren Fleisch sie an ihre hungrige Brut verfüttert. Hausbau, Brutpflege und Jagd sind anstrengend – wir haben es hier mit einer alleinerziehenden Mutter in Gestalt einer Hornissenkönigin zu tun. Zwischendurch nimmt sie einen Imbiß, und zwar in Form süßer Pflanzensäfte.

Die ersten Hornissen schlüpfen

Geschlüpfte Hornissen auf einer Wabe, aufgenommen bei einer Umsiedlung. Der Panzer frisch geschlüpfter Hornissen ist noch leicht grünlich. (Foto: Honighäuschen)

Wenn die ersten Hornissenarbeiterinnen schlüpfen, geht die Gründerin der Kolonie nicht mehr auf die Jagd, sondern überläßt Brutpflege und Nestbau den nachwachsenden Arbeiterinnen. Sollte es sich, wie im Fall der Anruferin, beim Nistplatz um einen häufig benutzen Platz handeln, z.B. eine Gartenterrasse, ein Kinderspielplatz oder eine sonstige Fläche, auf der er es zu Erschütterungen kommt, beispielsweise durch Fußball spielende Kinder, durch Jogger oder durch Reiningungsarbeiten am Kaninchenstall wie auch durch Erschütterungen durch eine zufallende Tür eines Gartenhäuschens, so sind das gute Gründe, die für eine Umsiedlung des Hornissennestes sprechen.

Hornissen gewöhnen sich durchaus daran, dass sie einen Garten nicht allein benutzen und greifen von sich aus auch nicht an. Aber Erschütterungen des Nestes mögen sie nicht und das ist aus Sicht aller Eltern verständlich. Ein Fußball, der in ein Hornissennest donnert, ist vergleichbar mit der Abrißbirne eines Baggers, die in die Hauswand eines Kinderzimmers bricht. Da wehrt sich jeder.

Zeitpunkt der Umsiedlung eines Hornissennestes

Hornissen bei der Paarung. (Foto: Honighäuschen)

Mit dem Schlüpfen der ersten und zweiten Generation Arbeiterinnen, was etwa im Juni der Fall ist, hat das Hornissennest eine stabile Größe erreicht und kann nach Erteilung einer Umsiedlungsgenehmigung durch die zuständige Untere Landschaftsbehörde umgesiedelt werden. Vorsicht – das darf nur durch erfahrene Fachleute erfolgen. Es ist nicht damit getan, das Hornissennest einfach in den nächsten Wald zu bringen. Das Nest wird von allen bisherigen Nahrungsquellen abgeschnitten und kann binnen weniger Stunden verhungern, denn anders als Bienen haben Hornissen keine Vorräte im Nest. Das Hornissennest muß also in der Anfangszeit gefüttert und gepflegt werden, damit es weiterleben kann. Solange bis es neue Nahrungsquellen erschlossen hat.

Grundsätzliches

  • Hornissenstiche sind nicht besonders gefährlich. Sie tun weh, das ist alles. Vergessen Sie „Drei Stiche einer Hornisse töten einen Menschen, sieben ein Pferd und zehn einen Ochsen.“ Mein Maximum liegt bei 15 Stichen und ich bin kein Ochse. Ehrlich!
  • Hornissen sind gute Jäger. Sie jagen im Sommer ausschließlich Insekten. Sie wollen es frisch, also lebend erbeutet.
  • Hornissen werden beim Grillen im Garten niemals das Grillfleisch annagen. Wespen nehmen auch totes Fleisch, Hornissen nicht.
  • Eine erwachsene Hornisse mag süße Säfte, z.B. aus Baumwunden oder angenagten Ästen austretenden zuckerhaltigen Pflanzensaft. Gern auch süßes bzw. leicht gäriges Obst. Das ist wie eine Ladys Night im Kino mit Prosecco – die Mädels werden leicht übermütig und machen Party.
  • Ein großes Hornissennest reagiert im Umfeld des Nestes mit erhöhter Aufmerksamkeit, d.h. die Wächterinnen schauen sich Besucher schon einmal näher an. Das heißt nicht, dass sie direkt stechen. Nicht danach schlagen, sie kommen mit Verstärkung wieder und die hat stichhaltige Argumente.
  • Im Einflugbereich des Nestes langsame Bewegungen ausführen. Heftige Bewegungen, durch Laufen oder Trampeln verursachte Erschütterungen versetzen ein großes Nest in Alarmbereitschaft.
  • Rasenmähen im Nahbereich eines Hornissennestes, womöglich mit einem Benzinmäher, dessen Abgase direkt auf das Einflugloch der Kolonie gehen – damit können sie austesten, wer schneller laufen bzw. fliegen kann. Keine gute Idee!
  • Hornissen sind dämmerungsaktiv, d.h. sie fliegen noch bei schwachem Tageslicht, und auch in sehr hellen Nächten. Durch das abstrahlende Licht von Hauslaternen können sie in ihrer Orientierung beeinträchtigt werden und landen dann in den Wohnräumen. Tipp: Licht ausschalten, Fenster weit auf, dann fliegt die Hornisse von allein wieder weg.
  • Hornissen stehen streng unter Artenschutz. Laien haben die Finger von Hornissen zu lassen. Isso! Und wenn es zehn Mal Ihr Haus und Ihr Garten ist.

Haben Sie Fragen oder brauchen Hilfe?

Telefonisch können Sie mich im Büro erreichen 0228 97638460. „Hausbesuche“ kann ich nicht jedes Mal machen, aber gewöhnlich läßt sich während eines Gespräches eine Lösung finden, wenn man als Hausbesitzer plötzlich „glücklicher“ Nachbar eines Hornissennestes wird. Läßt sich keine „einvernehmliche“ Lösung finden, siedle ich auch ein Hornissennest um. Weitere Bilder über Hornissen finden Sie in unseren Bildergalerien.

Einen Bienenschwarm einfangen

Im Garten der früheren EU-Kommissarin Monika Wulf-Matthies war ebenfalls ein Bienenschwarm gelandet.

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Einem Bienenschwarm zu begegnen, das ist für viele sicher ein beängstigendes Erlebnis. Und es kommt hier in Bonn und Umgebung gar nicht so selten vor. Aber bei uns in Deutschland sind weder afrikanisierte Killerbienen, noch asiatische Riesenhonigbienen unterwegs, die nun wirklich zu den gefährlichsten Insekten gehören. Bei uns sind es Bienenrassen, die lange Jahre gezüchtet wurden, und fast alle Wildheit verloren haben.

Und so kann man sich in Bonn und anderswo im Normalfall dem Naturschauspiel Bienenschwarm hingeben. Landet so ein Bienenschwarm im heimischen Garten, auf einem öffentlichen Platz oder man sieht den Bienenschwarm am Ast eines Baumes hängen, so ist es ratsam, zunächst einen Imker zu verständigen, damit dieser den Bienenschwarm einfängt. Lästig bis teuer wird es nämlich für Hausbesitzer, wenn die Bienen, die ja „nur“ eine neue Behausung suchen, den Schornstein oder den Hohlraum hinter einer Fassade, im Gefache eines Fachwerkhauses oder in der tiefergehängten Decke eines alten Hauses beziehen.

Einen Bienenschwarm aus einem Hohlraum herausholen?

Der Bonner Journalist Gert Müller-Gerbes mit einem Bienenschwarm. (Foto: Klaus Maresch)

Einen einmal eingezogenen Bienenschwarm aus einem solchen Hohlraum wieder herauszuholen, ist ohne rohe Gewalt nahezu unmöglich. Aus seiner Sicht hat der Bienenschwarm ja das gefunden,  was er sucht. Einen trockenen, halbwegs sauberen und beheizbaren Raum, um seine Waben zu errichten, Honigvorräte für den Winter anzulegen und die Brut aufzuziehen.

Und jetzt soll man wieder ausziehen? Nur weil da jemand steht und der Meinung ist, das sei ausschließlich sein Haus? Vergessen Sie das. Da kann man den Bienen den schönsten Bienenkasten daneben stellen, das interessiert einen einmal eingezogenen Bienenschwarm überhaupt nicht.

Bienenschwarm in einer Wohnanlage

Bienenschwarm mit Dachdecker Jens in Bad Godesberg

Ich hatte einmal einen Fall in einer Wohnanlage in der Denglerstraße in Bad Godesberg, wo im dritten Stock unter einer Verkleidung ein Bienenschwarm eingezogen war.

Der schräg gegenüber liegende Balkon gehörte einem echten Bienengift-Allergiker und sein Balkon lag genau in der Einflugschneise der Bienen. da wäre es früher oder später unweigerlich zu einem Unfall gekommen und das war dem Mieter nun wirklich nicht zuzumuten.

Es wurde ein Gerüst aufgebaut, und zusammen mit einem Dachdecker war ich einen Tag damit beschäftigt, dieses Bienenvolk zu bergen. Was dabei für Kosten entstanden, lässt sich unschwer vorstellen. Es ist nun mal Arbeit, da dabei anfällt. Deswegen ist es hilfreich, wenn man als zufälliger Entdecker eines Bienenschwarms nicht einfach vorbeigeht, sondern Hilfe leistet und sich darum kümmert. Im Zweifelsfall hat man einem Hausbesitzer eien größere Ausgabe erspart und ein Bienenvolk gerettet, denn der Bienenschwarm kann durch ein Gewitter und einen starken Regen gefährdet werden.

Wer fängt nun Bienenschwärme ein? Wer hilft Ihnen, wenn ein Bienenschwarm auftaucht?

Bergung eines Bienenschwarms in Rheinbach mit Unterstützung der Feuerwehr

Einer macht es garantiert nicht und das ist die Feuerwehr. Es hält sich immer noch das Gerücht, dass die Feuerwehr auch für das Einfangen von Bienenschwärmen zuständig ist und das dann auch macht. Das gilt nur in Ausnahmefällen, nämlich wenn es sich um öffentliches Gelände hält und das Ordnungsamt die Lage als gefährlich, zum Beispiel für den Straßenverkehr oder Passanten einstuft. Wenn Sie einen Imker kennen, können Sie diesen rufen. Die Leitstellen der Polizei haben gewöhnlich in ihrer Anrufliste den einen oder anderen Kontakt zu einem Imker. In Bonn und Umgebung können Sie mich in den Sommermonaten kontaktieren. Die Telefonnummer 0151 62504962 funktioniert auch am Wochenende.

Eines noch. Ich helfe wirklich gern, auch wenn ich jetzt als Fantasyautor und nicht mehr als Berufsimker tätig bin. Eben weil mir der Umgang mit Bienen seit mehr als dreißig Jahren Spaß macht. Aber wenn Sie nicht in der Region Köln, Bonn oder Rhein-Sieg ansässig sind, geht es nicht. Ich kann Ihnen dann wirklich nicht weiterhelfen und kenne bei Ihnen auch keinen „zuständigen“ Imker.

Was macht man auf keinen Fall als Haus- oder Gartenbesitzer, sprich als Laie?

  • Den harten Kerl geben, weil ->
  • Ausräuchern. Imker und Schädlingsbekämpfer kennen aus ihrer Sicht lustige Fälle, wo nach dem Ausräuchern ein kompletter Dachstuhl fällig war. Und ein Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung sowie Körperverletzung durch Rauch, mal abgesehen davon, dass die Versicherung dafür auch nicht aufkommt.
  • Zum Insektengift greifen. Ich kenne ebensolche lustige Fälle, wo jemand sich bzw. das holde Ehegespons halbwegs vergiftete oder von den wütenden Bienen angegriffen wurde.

Wespennester im Küchenschrank und an der Gardinenstange im Wohnzimmer

HONIGHÄUSCHEN (BONN) – Als Imker erlebt man gelegentlich kuriose Dinge, wenn man einen Anruf bekommt, in dem es um Wespennester geht und um Hilfe gebeten wird. Meistens geht es um einen ausgebüxten Bienenschwarm, nicht selten aber auch um Wespen. Als Imker hilft und berät man in solchen Fällen. Ein älterer Herr rief an und bat um Hilfe. Er hätte da etwas im Küchenschrank beim Aufräumen entdeckt und traute sich da nicht so recht ran. Wir vereinbarten einen Termin und ich fuhr auf den Venusberg, einen Ortsteil von Bonn.

Zwei Wespennester im Küchenschrank

Nicht nur ein Wespennest im Küchenschrank, der Hausbsesitzer konnte gleich zwei Wespennester im Schrank zeigen (Foto: Honighäuschen)

Dort erwartete mich ein hoch in den 80ern stehender Mann, der nicht mehr das ganze Haus bewohnte und sich auf die erste Etage beschränkte. Im Erdgeschoß gab es eine unbenutzte Küche, und der Anrufer hatte bei der Suche nach einem Bügeleisen den Küchenschrank geöffnet. Dieser Küchenschrank stand vor einer Lüftung, die nach außen ging und durch diese Lüftungsöffnung waren Wespen eingezogen.
Gleich zwei Wespennester der Deutschen Wespe teilten sich den Küchenschrank und hatten begonnen, um die im Schrank aufbewahrten Bügeleisen herum ihre Nester zu bauen. Sehr malerisch und dekorativ anzusehen, aber für den Hausbesitzer nicht unbedingt attraktiv.

Ein Wespennest an der Gardinenstange im Wohnzimmer

Ein Wespennest der Sächsischen Wespe in einer Gardine (Foto: Honighäuschen)

Wo ich dann schon einmal im Haus war, bat mich der alte Herr, auch einmal einen Blick in die anderen Räume zu werfen und auch da fand ich Wespen. Der Hauseigentümer war ein großer Freund von Frischluft und hatte im Wohnzimmer das Fenster zum Garten gekippt offen stehen. Schon seit Wochen, denn er war nicht mehr so ganz gut zu Fuß und bewegte sich nicht mehr, als es unbedingt nötig war.
An der Gardinenstange hatte sich eine Kolonie der Sächsischen Wespe gebildet, die ansonsten auch gern auf Dachböden lebt. Harmlos und friedlich, die Nester dieser Wespen erreichen selten mehr als Kinderkopfgröße und auch hier war die Endphase schon erreicht. Es tummelten sich bereits junge Königinnen auf der Oberfläche des Wespennestes, was ein Zeichen für das beginnende Absterben ist. Denn die Aufzucht der Folgegeneration für das nächste Jahr dient dem Arterhalt der Sächsischen Wespe und der Arterhalt ist das Ziel.

Bienen schwärmen im Verkehr? Ein Bienenschwarm in Hochkreuz

Hochkreuz

        Bienen      
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